Vom Manipulieren und Manipuliertwerden

Benutzen wir Sprache oder benutzt die Sprache uns? Sobald wir sprechen, sind wir Gefangene einer Mechanik, die die Linguistik „Framing“ nennt – viel mehr als der eigentliche Inhalt eines Satzes werden wir von den Mitbedeutungen überzeugt und beeinflusst, die die Worte in unserem Gehirn aktivieren. Wir können dem nicht entkommen – Konnotationen, sogenannte sprachliche Frames, sind unbewusst, subjektiv, selektiv und unvermeidlich.
Doch wir können versuchen, sie zu durchschauen, indem wir unsere Sprache und die unserer Mitmenschen analysieren. Welche Bedeutung, welche Wertvorstellung steckt hinter Begriffen wie „Beitragsservice“, „Schulpflicht“, 331f0-getbildtext„Steuergeschenke“?

Wie sich die Politik und die Medien des Framings bedienen, um ihre Überzeugungen subliminal zu vermitteln, untersucht Elisabeth Wehling in ihrem Buch „Politisches Framing“. Gleichzeitig bedient sie sich selber geschickt und bewusst der Kunst des Framings, um den Leser von ihrer etatistischen Weltanschauung zu überzeugen.

 

P.S.: „Das Bild hängt schief.“

P.P.S: Ist natürlich Absicht, wegen Framing und so …

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