Garth Risk Hallberg: City on Fire

Kann ein Roman das Leben abbilden? Wenigstens das Leben zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort? Vielleicht New York in den 70ern?
Aber was, wenn es schon ein unmögliches Unterfangen ist, das Leben eines einzelnen Menschen in einem Roman wiederzugeben? Wenn man nicht mal eine Stunde seiner Existenz einfangen könnte? Müsste ein solches Buch nicht gewaltig groß sein, wenn es mimetisch genau, naturalistisch – oder zumindest darstellungsgetreu schildern würde? Im Maßstab eins zu eins?
Garth Risk Hallberg hat es mit „City on Fire“ versucht – ob er scheitert, erfahrt ihr in meinem Video.

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