Anne R. Chérie (*1930 †1963) ist die – fiktive – sagenumwobene karibische Revolutionärin, kantische Neothomistin und katholische Anarchistin, die bis heute keine angemessene Aufmerksamkeit erfahren hat. Die vorliegende Chérie-Biographie dokumentiert Liebe, Politik, »Verbrechen« und Kindheit einer der ungewöhnlichsten Frauen des 20. Jahrhunderts. Hier kommen die Akteure der Zeit zu Wort wie z.B. Chéries Inspirator, der (exkommunizierte) katholische Theologe Pablo Hombueno und natürlich Benjamino R. Barbarojo. Aber auch die Abenteuer von Chérie und ihre unglückliche Liebe zu der amerikanischen Prostituierten Lauren Jackson bekommen den ihren zukommenden Platz.

Besser als »Atlas Shrugged« von Ayn Rand (dt. »Der Streik«). Weniger Seiten bei mehr Gehalt.

Keine langen pseudo-theoretischen Ergüsse, dafür die knackig zusammengefasste Botschaft des Freiheitskampfes. Realistisches Setting, realistische Psychologie.

Karola Tembrins, geb. 1956, promovierte 1982 in Hispanistik über den Neo­thomisten Pablo Hombueno. Ihre erste Chérie-Biographie verfasste sie 1984 (veröffentlicht: Wetzlar 1989). Seit Mitte der 1980er Jahre engagierte sie sich aktiv in verschiedenen Befreiungsbewegungen Lateinamerikas und Afrikas. Bei gelegentlichen Besuchen in Deutschland hat sie in mühsamer Kleinarbeit das Tagebuch von Chéries Geliebter übersetzt und ihre Chérie-Biografie dadurch aktualisiert.

Der Herausgeber: Stefan Blankertz, geb. 1956, Wortmetz, Lyrik und Politik für Toleranz und gegen Gewalt. Seit 1970.

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