„Wir sollten alle Feministen sein“ – Melanie Raabe über Chimamanda Ngozie Adichie

Ein Gespräch mit der Kölner Bestseller-Autorin Melanie Raabe („Die Falle“, „Die Wahrheit“ (btb, 2016)) über das Buch „We should all be feminists“ der nigerianisch-amerikanischen Schriftstellerin Chimamanda Ngozie Adichie.

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TedTalk: https://www.youtube.com/watch?v=hg3um…

Chimamanda Ngozi Adichie ist eine der großen jungen Stimmen der Weltliteratur. Ihr Roman ›Blauer Hibiskus‹ war für den Booker-Preis nominiert, ›Die Hälfte der Sonne‹ erhielt den Orange Prize for Fiction 2007. Insgesamt wurde ihr Werk in 37 Sprachen übertragen und sie steht auf der renommierten Liste der »20 besten Schriftsteller unter 40« des »New Yorker«. Für ›Americanah‹ (http://amzn.to/2mISn1P), von der »New York Times« zu einem der fünf besten Romane von 2013 gewählt, erhielt sie den Heartland Prize for Fiction und den National Book Critics Circle Award. Adichie wurde 1977 in Nigeria geboren und lebt heute in Lagos und in den USA.

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Ihr Thriller „Die Falle“ war international eines der heißumkämpftesten Bücher der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang in 21 Länder verkauft. TriStar Pictures sicherte sich die Filmrechte. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Website von Melanie Raabe: http://melanieraabe.de/

Romane von Melanie Raabe: „Die Falle“

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Ein Gedanke zu “„Wir sollten alle Feministen sein“ – Melanie Raabe über Chimamanda Ngozie Adichie

  1. Melanie Raabe: „Wenn du der Meinung bist, dass Männer und Frauen – die zwar unterschiedlich sind, aber gleichwertig – die gleichen Rechte haben sollten, dann bist du Feminist. End of Story.“

    Aber ist das konsequent zu Ende gedacht? Die geschlechtliche Komplementarität, die Ergänzung von Mann und Frau zu einer Einheit (halb und halb sind nicht zwei, sondern eins!) offenbart sich eindeutig im Paartanz. Dort hat der Mann die Führung, die Frau liebt es, ihrem Mann zu folgen. Welche Tänzerin käme auf die absurde Idee, mitführen zu wollen? Welcher Mann würde sich männlich dabei fühlen, sich führen zu lassen (er lässt sich bestenfalls ver-führen)? Zu führen bedeutet im Tanz nicht, zu dominieren, sondern zu dienen, um das gemeinsame Kunstwerk zu vollbringen.

    Das Kunstwerk, die gemeinsame Schöpfung von Ehemann und Ehefrau entsteht durch Komplementarität – sowohl im Tanz, wie auch in der Familie und im gemeinsamen Dienst an der Gesellschaft. Wäre es deshalb nicht folgerichtig, wenn Mann und Frau in ihren komplementären Rollen und Aufgaben nicht unbedingt gleiche, sondern gleichwertige, also sich komplementär ergänzende Rechte hätten?

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