Ist CO2 schuld am Klimawandel? – Dr. Ralf D. Tscheuschner im Gespräch

 

Autor: Gunnar Kaiser

Schriftsteller ("Unter der Haut", Berlin Verlag 2018) Geboren 1976 in Köln. Studium der Philosophie, der Germanistik und der Romanistik an der Universität zu Köln. Freier Journalist (Schweizer Monat, Berliner Zeitung, Jüdische Allgemeine, taz, Rheinischer Merkur, junge Welt u. a.)

Ein Gedanke zu „Ist CO2 schuld am Klimawandel? – Dr. Ralf D. Tscheuschner im Gespräch“

  1. Ich weiß garnicht, wo man anfangen soll, etwas zu diesem Beitrag zu sagen. Ich finde es schade, dass hier bei den Thesen nicht wesentlich kritischer nachgefragt wurde. Wenn man sich selber zu wenig mit den Zusammenhängen auskennt, um Nachfragen zu stellen, ist es evtl. wenig sinnvoll, einen solchen Gast einzuladen. Bei einem Rassisten, Kreationisten oder UFO-Gläubiger wäre wahrscheinlich deutlich kritischer nachgefragt worden.

    Nur ein paar Kommentare:
    – wenn es keinen Temperaturanstieg gibt, warum dann das beobachtbare Abschmelzen von Gletschern und Polkappen? Welche Theorie hat Herr T. dazu?
    – ab wann traut Herr T. denn den Temperaturdaten in Deutschland? Wie kann es sein, dass wir auf Basis der Daten vom DWD in den letzten Jahren jedes Jahr den „wärmsten Sommer“ seit der Aufzeichnungen „feiern“? Lassen Sie sich doch mal von Herrn T. ausrechnen, wie wahrscheinlich ein solcher mehrfacher Temperaturrekord ist, es aber doch nur „natürliche Schwankungen“ sein sollen.
    – sich selbst als redlichen Wissenschaftler hinzustellen und dann die Geschichte mit der Thermoskanne im Kontext des Treibhauseffekts zu setzen, ist wirklich eine Unverschämtheit. Herr T. weiß ganz genau, dass das mit der Energiebilanz Erde/All überhaupt nichts zu tun hat. Wenn Herr T. hier über Konvektion usw. redet, würde ich gerne mal wissen, was das mit der Energiebilanz Erde/All zu tun hat? Wie kann Konvektion mit dem Vakuum (All) entstehen?
    – die Geschichte mit dem Treibhauseffekt beginnt nicht mit dem Co2. Es gibt schon den natürlichen Treibhauseffekt, ohne zusätzliches Co2 . Ohne diesen Effekt wäre es auc der Erde sehr kalt. Warum kann dieser natürliche Treibhauseffekt die Oberflächentemperaturen auch anderer Planeten im Sonnensystem sehr gut erklären, wenn es diesen garnicht gibt? Warum ist die gemittelte Temperatur auf der Erde höher, als auf dem Mond, der garkeine Atmosphäre hat?
    – das Co2 IR-Strahlung absorbiert, kann im Labor gezeigt werden. Das machen sogar Schüler: https://www.physi.uni-heidelberg.de/~eisele/schuelerlabor/SpektroskopieUmweltphysikExperimente.pdf
    – was passiert denn nach der Meinung von Herrn T. mit dem Co2, was bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe ausgestoßen wird? Verschwindet das auf mysteriöse Weise? Den Anstieg des Co2 in der Atmosphäre glaubt er ja auch nicht.

    Insgesamt tut Herr T. so, als gäbe es nur ein paar kleine Hinweise, die Theorie des menschengemachten Klimawandels zu stützen. In Wirklichkeit gibt es tausende Indizien. Welche Erklärung hat Herr T. für alle diese Beobachtungen? Sind wir alle doof, wenn ich in den Alpen stehe und ich mich wundere, dass dort innerhalb von 50 Jahren alle Gletscher verschwunden sind?

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