Die Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das alltägliche Leben und Sinn und Zweck der lnfektionsschutzregeln. Ein Gesinnungsaufsatz. (2)

Das Amtsgericht Braunschweig ordnete am 12. 1. 2021 an, dass ein 17-jähriges Mädchen, das seine Maske im öffentlich Raum abgesetzt hatte und das dafür verhängte Bußgeld nicht zahlen konnte / wollte, einen drei DIN A4-Seiten langen, handgeschriebenen Aufsatz zum Thema ,,Die Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das alltägliche Leben und Sinn und Zweck der lnfektionsschutzregeln“ schreiben solle. (Zum Hintergrund hier). Daraufhin verfassten viele Menschen ihre eigene Version eines solchen Gesinnungsaufsatzes. Ich veröffentliche ihre Texte hier in loser Folge.

Sehr geehrter Richter,

Sie gaben zur Aufgabe zum Thema „Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das alltägliche Leben“ und „Sinn und Zweck der Infektionsschutzregeln“ zu schreiben. 

Diese Aufgabe – Ihrem Wortsinn nach – zu erfüllen, ist nicht möglich. Es wäre in etwa so, als würde ich nach einem Flugzeugabsturz über die „Auswirkungen der wolkenbedingten Bergungsarbeiten“ referieren – möglicherweise um die Fehler des Piloten zu kaschieren.

Ihre Formulierung „coronabedingte Kontaktbeschränkung“ definiert somit ein fiktives Problem.  

Damit könnte ihre Formulierung Andere zu dem sinnlosen Unterfangen verführen, die Auswirkungen dieses fiktiven Problems lösen zu wollen. 

Das ist gefährlich und angesichts der realen, sehr dramatischen Umstände, völlig Sinn-los!

Eine „coronabedingte“ Kontaktbeschränkung, würde die „nationale Lage pandemischer Tragweite“ voraussetzen. 

Und diese lag ja datengemäß, seit März 2020 bis heute, zu keinem Zeitpunkt vor. 

Kontaktbeschränkungen gab es. Ja! Viele! 

Jedoch sind diese NICHT „coronabedingt“! (Sondern…?)

Es wundert mich sehr, dass Sie als Richter darüber noch immer nicht informiert sind. Und dass Sie sich – durch Ihre unbedachte Wortwahl – an der öffentlichen Schuldigsprechung des armen Coronavirus beteiligen!

Mindestens seit dem Urteil aus Weimar, müssten Sie die grundlegenden Fakten und komplexen Zusammenhänge der „Coronapandemie“ kennen und einer seriösen Rechtsprechung zugrunde legen.

Als Richter ist es Ihre Aufgabe unsere Verfassung zu vertreten, statt kriminellen und in ihrer Gehorsamkeit demokratiegefährdenden Dynamiken das Wort zu reden! 

Werden Sie Ihrer Verantwortung gerecht und erlangen Sie kritische Distanz zur medial und politisch forcierten „Meinung“. Ich darf von Ihnen erwarten, sich innert des vergangenen Jahres über die Grundlagen der Vorgänge kritisch informiert zu haben.

Tun Sie dieses, so erkennen Sie, dass es keine nationale Lage pandemischer Tragweite und daher keine „coronabedingte“ Kontaktbeschränkung gibt.

Die Betrachtung wie es 2020/21 zu Maßnahmen, ihrer Aufrechterhaltung und zunehmend pervertierten Ausführung kommen konnte, wird die zukünftige Aufgabe Ihres Berufsstandes sein. Ebenso die öffentliche Rehabilitierung der zu Unrecht schuldig Gesprochenen und Verurteilten.

Zur Auswirkung der „politik“bedingten Kontaktbeschränkung schildere ich Ihnen Folgendes exemplarisch:

Einsamkeit macht sich breit. Langsam entwöhnen wir uns jeglicher SINNlichen Wahrnehmung. Freundschaften drohen zu einem erfahrungsleeren Begriff zu erstarren. Denn: Was ist eine Freundschaft, die von keinem echten, gemeinsamen Erleben mehr gespeist ist? 

Wir sind körperlich und seelisch-geistig separiert. Der Eine trägt die Maske weil er dem Irrsinn von Medien und Politik glaubt und ängstlich den eigenen Tod oder den der Großeltern zu vermeiden sucht. Der Andere aus Angst vor Verfolgung und Strafe.

Ein wirklicher Austausch, ein Ergründen der Zusammenhänge, das Hinterfragen der unlogischen, zerstörerischen Maßnahmen und Regeln, all das, findet nicht statt. 

Dabei wäre es doch so SINNvoll, so lehrreich und für unsere menschliche Entwicklung so wichtig, sich über den Begriff „Solidarität“ – über seinen SINN, seine Grenzen und besonders sein Missbrauchspotential –  wenigstens einmal ausführlich diskutierend auseinander zu setzen!

In der Schule wird Diskussion seitens der Lehrer unterbunden. Sie wollen keinen Aufruhr, keine Fragen, haben Angst: Vor dem Virus, dem Rektor, dem Gesundheitsamt, den Kontrollen, virusgläubigen Eltern, besserwissenden Schülern, …, Angst einen Fehler zu machen. 

Alle haben Angst – entweder die propagierte Gewalt des Virus herauszufordern oder die real stattfindende Gewalt der Verleumdung, Zensur, Entlassung, Diffamierung, Häme, … 

Und Angst lähmt die Sinne!

Wir tragen die Maske, bekommen kaum Luft, haben kaum mehr Lust, sind depressiv, nerven uns an, werden aggressiv. 

Begegnung und Verbundenheit finden immer weniger statt. Und wenn, dann heimlich. Dafür werden wir Schüler, die strukturell Schwächeren, dann bestraft, …weil unsere „Lehrer“ gehorsam den Regel folgen. Ob DAS der Sinn ihrer Berufung, Lehrer zu werden, war???

Jeder ist derzeit Opfer zunehmender (!) struktureller Gewalt!

Wer, wenn nicht Ihr richterlicher Berufsstand kann diese traurige Dynamik zur Vernunft bringen und sie bewusst machen???

Und wenn SIE es nicht tun, wohin führt uns das als Gesellschaft?!

„Kontaktbeschränkung“ IST Gewalt! 

Es gibt medizinisch-psychologische Studien, die herausfanden, dass fehlende menschliche, echte Begegnung biophysisch reale Schmerzreaktionen auslöst, ganz so, als ob tatsächlich körperliche Gewalt angewendet würde.

Informieren Sie sich und machen Sie sich selbst ein Bild was diese „politischen“ Kontaktbeschränkungen bei Menschen auslösen und bewirken!

Zum Sinn & Zweck:

Während unsere Lehrer sich, Einer nach dem Anderen – Problem für Problem – mit den Tücken einer plattformbasierten Wissensvermittlung vertraut gemacht haben, saßen wir stunden- und tagelang vor dem Bildschirmen, ihren hilflosen Versuchen beiwohnend.

Das Nachholen (hahaha!) des verpassten Lehrstoffs gestaltet sich jetzt in zerhackschnitzelten Bild- und Wortbeiträgen und zusammenhangslosen Ausführungen von Aufgaben. Ein komplett sinnloses Unterfangen und bereits ein Jahr (!) verschwendete Lebenszeit.

Diese Infektionsschutzregeln entleeren jegliche Tätigkeit oder Zusammenkunft ihres eigentlichen, ursprünglichen Sinns! 

Freiwillig oder erzwungen orientieren sich Alle an den geltenden Regeln. Dabei geht der Blick auf das Eigentlich, auf das uns im Kern Zusammenhaltende völlig verloren! Es wird Sinn-entleert. 

EIN Beispiel, wo dies deutlich wird, ist der Umstand, dass jetzt Viele ihre Berufe nicht mehr ausführen dürfen. 

Mittels politisch verordneten Infektionsschutzregeln und dem öffentlichen Druck, diese zu befolgen, werden ganze Lebensentwürfe dieser Menschen völlig von ihrem ursprünglichen Sinn entleert.

Stattdessen gibt man ihnen vor, den Sinn ihres (zu sinn-losem Warten verdammten) Lebens fortan im Befolgen von Maßnahmen zu entdecken…. Nur um dann irgendein weiteres, politisch vorgegebenes und in der Realität wiederum völlig Sinn-Loses Ziel wie „Zero Covid“ oder „50-er Inzidenz“ anzustreben. Was für ein Blöd-Sinn!

Die Maskenverordung ist völlig sinn-frei! Nicht nur weil diverse Studien ihr die Fähigkeit des Virenschutzes absprechen, sondern besonders, weil sie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ganz grundlegend stört und uns damit dem tieferen Sinns unserer Begegnung beraubt! 

Und: Welchen Sinn macht es, mein grundlegendes Bedürfnis nach freiem Atmen zu unterdrücken? 

Mittels Maskenverordnung sind wir gezwungen wichtige Bedürfnisse durchgehend (!) zu verleugnen. Das ist Sinn-entleerend! Das macht depressiv und krank und ist ein symbolischer Selbstmord. 

Diese Maßnahmen führen zur Zersetzung aller Verbundenheit. 

Sie führen zur Ent-Fremdung und zur Distanz der Menschen von sich selbst und untereinander. 

Sie führen damit zur Ent-Menschlichung und Empathielosigkeit. 

Das Resultat ist: völlige Sterilität, Konformismus  und ein unlebendig gewordenes Leben, das „gewonnen“ wurde mit dem hohen Preis, sich selbst täglich ins Gesicht zu lügen. 

Der ZWECK heiligt die Mittel NICHT! Der SINN muss erhalten bleiben! 

…. Sonst werden wir als Gesellschaft krank.

Ich fordere Sie auf: Sprechen Sie Recht auf der Basis einer ganzheitlichen Betrachtung!

In welcher Welt wollen SIE leben? Ueberlegen Sie sich das bitte, bevor sie das nächste Mal Recht sprechen.

Anonym

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