Die Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das tägliche Leben und Sinn und Zweck der Infektionsschutzregeln. Ein Gesinnungsaufsatz (3)

Das Amtsgericht Braunschweig ordnete am 12. 1. 2021 an, dass ein 17-jähriges Mädchen, das seine Maske im öffentlich Raum abgesetzt hatte und das dafür verhängte Bußgeld nicht zahlen konnte / wollte, einen drei DIN A4-Seiten langen, handgeschriebenen Aufsatz zum Thema ,,Die Auswirkungen der coronabedingten Kontaktbeschränkungen auf das alltägliche Leben und Sinn und Zweck der lnfektionsschutzregeln“ schreiben solle. (Zum Hintergrund hier. Boris Reitschuster berichtete hier). Daraufhin verfassten viele Menschen ihre eigene Version eines solchen Gesinnungsaufsatzes. Ich veröffentliche ihre Texte hier in loser Folge.

Es geht ein Virus in der Welt um. Ein Großteil der Menschen fällt ihm zum Opfer.

Einige werden zu willfährigen Zombies. Andere zu Virus-Aktivisten und Extremisten. Die Wirkung des Virus: Sie fürchten den Tod und wollen vor lauter Furcht vor jenem nicht mehr leben.

Das Virus nennt sich: Emotionalismus.

Es ist die Unfähigkeit, sich seiner Gefühle zu erwehren und der Zwang sein Handeln ausschließlich an positiv empfundene Gefühle anzupassen.

Emotionalismus ist faktische Inkonsequenz und logische Inkontinenz. Ein Stofffetzen, der gegen Viren schützen soll. Es ist wie mit einem Gartenzaun eine Fliege fangen zu wollen.

Emotionalismus ist das radikale Unterbinden vom Menschsein vor einer Krankheit, die nicht tödlich ist.

Emotionalismus ist, wenn man nicht genug Tote in der Statistik hat, um erschreckende Bilder zu malen und darum Inzidenz und Infektionen als Metrik der Angst verwendet.

Emotionalismis ist niedrige Impulskontrolle. Eine Messerstecherei nach einem Rempler in der Disko.

Emotionalismus kennt nur eins – positive vibes only, um jeden Preis.

Im Namen des Emotionalismus werden Gesetze gebrochen, Menschen diskriminiert, Strukturen faschistisch zusammengeschaltet, propagandistisch agitiert, medizinische Grundsätze ignoriert, KZs wieder eröffnet und die Würde des Individuums juristisch zu einem chronisch-entscheidungsunfähigen Krankheits-Wirt umgepolt, für den gilt: Impfen macht frei.

Wenn Corona eins gebracht hat, dann die Tatsache, dass die Emotionalisten aufgezeigt haben, wozu sie im Ernstfall völlig unfähig sind: Nämlich gut zu führen. Sich zusammenzureißen, ihre Furcht zu beherrschen und gute, rechtmäßige und abgewogene Entscheidungen zu treffen. Wer die Zusammenhänge dieses Gruselkabinetts mit dem Emotionalismus noch immer nicht kausal mit der Lage verbindet, dem sei die Inkompetenz bis zum Endsieg gegönnt.

Emotionalisten gleichen fehlenden Kompetenz durch Totalitarismus aus. Wer Mängel aufzeigt, weil er Interesse an Verbesserung hat, wird geschasst. Anstatt sich selbst zu beherrschen, die Freiheit des Einzelnen auch in schwierigsten Zeiten zu respektieren oder stets Selbstzweifel und Abwägung an den eigenen Maßnahmen zu behalten, vergreifen sie sich lieber in der erstbesten Gelegenheit an Andersdenkenden und führen freiheitlichen Bürgern die spitzen Nadeln von ruinösen Bußgeldern als Angst-Methadon in die Adern. Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.

Dazu haben sie über Jahrzehnte Behörden und politische Ämter heimlich übernommen und ausgehöhlt, um jetzt freiheitsliebende und veranwortungsbewusste Bürger mit den übermächtigen Strukturen des Leviathan zu terrorisieren. Remonstrationpflicht kann man messen – sie ist soviel wie die Rate des Hauses wert.

Wenn es eine Auswirkung auf unser Zusammenleben in diesem riesigen Scheißhaufen an fälschlicher Beurteilung der Lage gibt – in welcher sogar im März 2018 mehr Menschen gestorben sind, als im Hyper-Über-Corona-Rekord-Monat (5 Wochen) Dezember 2020, dann ist es, die Spreu vom Weizen zu trennen.

Wir wissen jetzt, wer die Emotionalisten sind, dass es sie überall unter uns weilen – dass sie im Ernstfall ihre berufliche Position gnadenlos missbrauchen und auch Gewalt, Diskriminierung und Denunziation gegen uns, die wir frei, gelassen und töricht mit einer abweichenden Meinung sind, einsetzen würden, um uns vor uns selbst zu schützen. Das ist die Überheblichkeit und Gnadenlosigkeit, mit welcher in Deutschland immer wieder Verbrechen gegen die eigenen Menschen begangen wird. Mit dieser wurden Menschen an der Mauer erschossen.

Es stellt sich zwangsläufig die Frage, ob eine friedliche Co-Existenz mit Emotionalisten überhaupt noch möglich ist, wenn jederzeit davon ausgegangen werden muss, dass man im Emotions- und Angst-Rausch dieser rational Minderbemittelten gefangen und durch repressive Maßnahmen, wie soziale Isolation und finanziellen Ruin in die völlige Abwesenheit der Vernunft und emotionale Fügsamkeit gefoltert werden kann.

Welche Garantien haben wir noch?
Gesetze? Rechtsstaatlichkeit? Polizei? Selbstbestimmungsrecht der Völker?

Wollt ihr die totalen Emotionen?
Emotionalisten wollen den Emotions-Kommunismus. Alle sollen gleich viel fühlen. Was gefühlt wird, bestimmt der Emotionalismus. Habt Angst vorm Klimawandel und seid tugendhaft.

Aber wer einen Schuldigen sucht, der soll nur in den Spiegel sehen. Es sind keine Milliardäre, NGOs oder der tiefe Staat schuld – sondern ihr selbst.


Ihr habt diese inkompetenten Leute über Jahrzehnte gewählt, weil sie euch Stabilität und Seelenruhe versprachen und ihr vergessen habt, das gelieferte Ergebnis zu kontrollieren. Ihr seid diese Leute.
Die Deutschen haben die freiheitliche Demokratie nicht selbst erkämpft, sondern von den Amerikanern geschenkt erhalten. Fleißig und pünktlich ausführen, das können wir. Aber uns fehlt der Drang nach Freiheit und die Fähigkeit zu erkennen, ob jemand seine Versprechen einhält oder nicht. Er liegt den Deutschen nicht, sich gegen Unrecht zu wehren und das merkt man in Situationen wie diesen in denen man als Freiheitlicher, der seine Rechte einfordert quasi zur Inkarnation des Bösen verklärt wird und hemmungslos in der Unterzahl ist.

In der Krise erkennt man den Charakter, sagte einst Helmut Schmidt.

Die Freiheit muss man sich verdienen. Ihr müsst sie euch verdienen. Jede Stunde erhöht sich der Preis. Noch ist die Schuld-Währung Geld. Bald sind es Menschenleben.

Radikale Emotionalisten vergreifen sich an den Kinder, indem sie sie manipulieren und traumatisieren, und weil sie selbst unfähig sind sich zu beherrschen, erziehen sie ihnen diese Unfähigkeit mit operanter Konditionierung an. Anstatt ihnen beizubringen, wie man in einer schwierigen Situation ruhig bleibt, Lösungen faktenbasiert abwägt und den Erfolg anhand schnell erkenntlicher Ergebnisse kontrolliert – treiben die Emotionalisten sie in einen Schuldkult der eigenen Existenz.

Reicht es aus, es als das Böse zu bezeichnen oder ist dieser Begriff bereits zu farblos?

Und wenn sie nicht mit uns zusammen leben können, weil sie sich lieber in ihren eigenen Ängsten und Unfähigkeiten Probleme zu lösen, suhlen wollen; es nicht ertragen, dass wir es ihnen nicht gleich tun, dann müssen wir – die wir sensibel sind – dafür, wenn was nicht stimmt – uns abwenden und unsere eigenen freiheitlichen Strukturen aufbauen und niemals wieder den Emotionalisten in die Hand geben – und dieses auch unseren Nachkommen einschärfen. Emotionalisten sind die Nazis unserer Zeit.

Man wird einen radikalen Emotionalisten nicht mit Worten überzeugen. Diese müssen leider lernen durch Schmerz. Schon Brecht wusste: Erst kommt das Fressen, dann die Moral.
Machen wir uns nichts vor. Kein Individuum hat die Autorität, rhetorische Fähigkeit und Glaubwürdigkeit diese Menschen im ruhigen Gespräch auf den rechten Pfad zurück zu holen.
Der Emotionalist wird keine Mortalitäts-Statistiken lesen, trotz seines Doktortitels in Ökonomie. Die Emotionalistin wird die Meldung der Tagesschau nicht überprüfen, weil sie keine Gegenargumente sucht, sondern Seelenfrieden und eine Anleitung, ein guter und moralisch erhabener Mensch zu sein.
Heil ihnen.

Nur eine kognitive Sezession von den Emotionalisten wird uns auf Dauer helfen. Wenn wir beginnen, Emotionalisten zu diskriminieren, nicht mehr ihre logische Fehlschlüssigkeit zu tolerieren und Verantwortung für uns und die Probleme zu übernehmen.
Sie müssen ebenfalls ihre Bankkonten für ihre Inkompetenz und ihre rationale Unfähigkeit gekündigt bekommen. Oder besser – wir verlassen ihr System und erlauben ihnen keinen Einlass in unseres ohne den Emotionalismus abzulegen.

Und wer uns mit Gewalt zum Emotionalismus zwingen will, gegen den werden wir uns erheben müssen. Je eher wir diesen Zwang einsehen, desto schneller sind wir am Ziel.


Durch unsere Vernunft und rationale Abwägung sind wir den radikalen Emotionalisten in jeder Lebenslage überlegen, weil wir unseren Verstand für die Problemlösung gebrauchen und Lösungen gegeneinander abwägen.
Emotionalisten lassen sich von Wut, Angst und Gier steuern und begehen Fehler, ohne es wahrzunehmen. Bis sie verloren haben. Wir müssen alles von Neuem aufbauen.

Und wenn wir dann wieder in Freiheit leben – dann dürfen auch wir uns auch mal wieder eine kleine Prise Emotionen erlauben, zum Beispiel bei einem spannenden Fußballspiel oder bei einem romantischen Kinofilm.

Ob die Diktatur des Emotionalismus oder die Herrschaft der Freiheit zuerst stirbt, entscheidet ihr.

Ich bin der Meinung, der Emotionalismus muss zerstört werden.

Aristodemos

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