Meine DDR-Vergangenheit hilft mir, die Dinge besser zu erkennen – Mona im Gespräch

In Folge 18 meiner Reihe „Wie geht es dir damit?“ spreche ich mit Mona aus Dresden. Sie ist ausgebildete Krankenschwester, Pflegepädagogin und Lehrerin an einer berufsbildenden Schule. Sie berichtet mir von Ausgrenzungen und Grenzüberschreitungen im Schulumfeld ihrer Kinder und von ihren Strategien, sie zu schützen. Mona erzählt auch vom eigenen Alltag als Lehrerin, von einem Präsenzuntericht – wenn man das noch Unterricht nennen kann – in dem sie sich „in einem abgezeichneten halben Meter an der Tafel entlang“ bewegt. Wie Mona auch erst lernen musste, sind „Fakten nicht gleich Fakten“ und gewisse Themen, nicht durch Viren, sondern durch die Querdenken-Bewegung kontaminiert. Diese Polarisierung und toxische Debattenkultur zeigen den Abgrund auf, vor dem wir stehen. Vor dem Sturz in diesen Abgrund kann uns nur eine Sache retten, meint Mona: eine radikale Reform des Bildungssystems, das endlich wieder reflexionsfähige, kritische und selbstständige Menschen hervorbringen muss.

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