Der Fall Luckhaus: repressive Wissenschaft und fehlender Diskurs

Genug ist genug. Mit dem Hashtag #wissenschaftstehtauf haben sich zuletzt zahlreiche Wissenschaftler verstärkt Gehör im Netz verschafft. Die Mediziner, Virologen, Psychologen und Intellektuelle aus etlichen anderen Forschungszweigen wollen einen wissenschaftlichen Diskurs anregen, denn einen „Konsens“ in der Wissenschaft um das Virus Sars-CoV-2 gebe es nicht.


Genug vom angeblichen wissenschaftlichen „Konsens“ hat nun auch Professor Dr. Stephan Luckhaus – tätig als Senior Professor am mathematischen Institut der Universität Leipzig, sowie als Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Der Lehrstuhlinhaber, dessen Forschung sich auf mathematische Epidemiologie und statistische Prozesse konzentriert, verschafft sich nun Präsenz durch eine Präsentation, in der er nicht nur Zahlen und Fakten rund ums Thema Corona-Tote, Immunabwehr und Impfungen darlegt, sondern auch seine eigenen Erfahrungen im kollegialen Verhältnis beim Umgang mit wissenschaftlichen Ergebnissen schildert.


Die Zustände innerhalb der Leopoldina seien totalitär, wie er sagt. Seine Auftragsarbeit mit „aberranten“ Ergebnissen widersprach dem Anschein nach dem „wissenschaftlichen Konsens“ der Leopoldina, woraufhin ein prospektiver Gutachter und Kollege ihm vorschlug, mit der Publikation der Ergebnisse noch abzuwarten. Der verfasste Artikel stehe in Disparität zur Stellungnahme der Gesellschaft für Virologie. Auf die Frage, ob er die Ergebnisse unter privater E-Mail an die Mitglieder verteilen dürfe, erhielt er eine klare Ablehnung mit dem Vermerk auf Datenschutz.


Auf eine die Impfung betreffende Rundmail an seine Kollegen in der Max-Planck-Gesellschaft folgte ebenfalls eine Abmahnung. Zwar sei es grundsätzlich erlaubt, Mitarbeiter über eigene Forschungserkenntnisse zu informieren, jedoch solle er sich über die Außenwirkung dieser Tat bewusst sein. Andere Kollegen lehnten seine Ergebnisse entschieden ab.

Der Mathematiker erklärt, dass sich zwar viele Menschen an Corona infizieren, jedoch nur wenige in den Altersklassen unter 70 Jahren erkranken und noch weniger Menschen an der Krankheit sterben. Für infizierte Menschen im Alter von 50 bis 64 Jahre im April 2020 liege die Sterbewahrscheinlichkeit bei 0,1%. Die gleiche Wahrscheinlichkeit zu sterben habe eine Person des genannten Alters in einem Zeitraum von zwei Monaten auch ohne Corona. Auf einen Toten dieser Altersklasse folgen mindestens 700 Personen, die eine Immunantwort hervorbringen und somit Abwehrkräfte gegen das Virus entwickeln, die wohl über sieben Monaten halten würden. Das Problem sehe er nur in den Virusmutationen.


Abschließend erinnert der aus Protest aus der Leopoldina ausgetretene Wissenschaftler den hippokratischen Eid eines jeden Mediziners und fordert, besonders im Bereich der Impfung, die Immunität mit den neuen Antikörper-Tests festzustellen, bevor Patienten mit einer Impfung injiziert werden. Dies würde nicht nur die Impfung überflüssig machen, so Luckmann, die hohe Anzahl positiver Tests könne auch die „Impfpropaganda ein wenig relativieren.“

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