Wer, wenn nicht wir? – Sven Böttcher im Gespräch

Charakteren wie Klaus Schwab, Bill Gates oder Eric Schmidt will der Schriftsteller Sven Böttcher „nicht direkt unterstellen, dass sie es böse mit uns meinen. Sie denken wohl, wenn sich etwas ändern muss in der Welt, ist hier unser Vorschlag. Wer soll das denn machen, wenn nicht die einflussreichsten Menschen der Welt?“

Im Interview mit mir spricht er über den Great Reset, große Pläne und „edle Absichten“, die kaum offener auf dem Tisch liegen könnten. Wir reden, unter den Magnolienbäumen sitzend, über das „Team Bill“, die benevolenten Herren der Welt, wie Böttcher sagt, die sich versammelt haben, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen, den Kollaps, Utopien und das Menschenbild der Kontrolle entgegen dem des Vertrauens.

Sven Böttcher ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Drehbuchautor, Produzent und Vater dreier Töchter. https://www.sven-boettcher.de/

Sven Böttchers jüngst erschienenes Buch „Wer, wenn nicht Bill?“: https://www.buchhandlung-lorenzen.de/shop/item/9783967890167/wer-wenn-nicht-bill-wir-von-sven-bottcher-kartoniertes-buch

Geführt und aufgezeichnet wurde dieses Gespräch am 20. Mai 2021.

Ein Kommentar

  1. Lieber Gunnar Kaiser, unter Magnolienbäumen sitzend, einer von denen, die noch Fragen stellen, edel:

    das war schwer zu ertragen! Ich will, nochmal, keinem der unter Magnolienbäumen sitzt und in einer einsamen Scheune wohnt, unterstellen, dass er uns böse will.

    Wir haben ja jetzt alles. So. Wer wir? Alle?

    Wir haben ja jetzt alles: war es nicht so, dass im Deutschland-wir-haben-ja-jetzt-alles Kinder im ‚home schooling‘ keine Schule hatten weil ihnen ein „Endgerät“ fehlte mit dem sie hätten ‚beschult‘ werden können? (Kandidat für Depopulation.)

    Wir sind alle glücklich. Wir nicken ab. Wir haben entschieden. (Wer, nochmals, ist wir? Ihr beiden auch? Ich etwa?)

    Ganz spannende Zeit. Ach. Der Himmel kondensstreifenfrei im ersten kleinen Lockdown (pardon: kerosinstreifenfrei). (Auf der Erde patroulliert das Militär.) Die Chance nutzen in der Krise, mit Perspektive fies, innehalten und reflektieren, unter Magnolienbäumen zuhause im Garten sitzend immer: mach einfach deinen Laden zu.

    Hier muss keiner frieren! Wir sind hier nicht im Tchad. (Die Menschen dort sind offenbar nicht wesentlich.) Warum nur, vertraue ich der Menschlichkeit der Menschen im Tchad eher, als den Menschen in Deutschland, die nicht nur alles haben und besitzen, sondern auch unter Magnolienbäumen sitzen.

    Und viel mehr zu verlieren haben, in Deutschland. Dann braucht man die meisten nicht mehr.

    Lieber Gunnar Kaiser, du bist doch oft in Italien! Interview doch mal einen Menschen, der nur fünf Löffelchen in der Schublade hat und dir seine/ihre einzige heile Kaffeetasse mit heissem Kaffee angeboten hat, weil du der Gast bist?

    Aber vielleicht bin ich einfach zu dämlich, um zwischen ‚wir‘ und ‚wir‘ zu unterscheiden. Ob wir zu den 500.000.000 gehören oder ob wir nicht zu den 500.000.000 gehören, jenen, die CO² ausatmeten. Vielleicht fehlt mir einfach das ‚Gen‘ für Zynismus.

    Aber die Vögel im Hintergrund sind schon toll. So frei und gehören keinem.

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