Seit 449 Tagen Gefangener der CAF.

Mein Name ist Gunnar Kaiser. Ich bin seit 449 Tagen Gefangener der CAF.

Die CAF, die Corona Armee Fraktion, hat mich eines großen Teils meiner Freiheiten und Grundrechte beraubt.

Und sie hält nicht nur mich gefangen, sondern viele. Vor allem in Deutschland hält sie die Menschen als Geiseln einer Politik, die auf Sand gebaut ist.

Aus gesellschaftsphilosophischer Sicht ist nun mit David Hume die Frage zu stellen, wie es möglich ist, dass die Wenigen mit solcher Leichtigkeit über die vielen herrschen. Wie gelingt es einigen wenigen, so viele Menschen in Geiselhaft zu halten und sie mit dem Versprechen von mehr „Freiheiten“ dazu zu verführen, eine Impfung an sich ausprobieren zu lassen, die sie nur sehr selten aus gesundheitlichen oder altruistischen Gründen nehmen würden, sondern allein aus dem verständlichen Wunsch heraus, wieder frei zu sein?

Die Vermutung liegt nahe, dass es sich keinesfalls um eine einseitige Überwältigung durch Mächtigere handelt. Es scheint sich viel mehr um eine verhängnisvolle Kollaboration zu handeln – wir haben unserer Freiheitsberaubung nicht nur zugesehen, wir haben ihr mindestens implizit zugestimmt.

Wir haben uns aufgrund eines stillschweigenden Einvernehmens auf den Weg in eine freiwillige Knechtschaft begeben.

Die freiwillige Knechtschaft, in die wir uns begeben haben, ist geprägt durch viele Freiheiten. Doch, nach dem Wort von Friedrich August von Hayek: eine Gesellschaft der Freiheiten ist keine Gesellschaft der Freiheit. Sie ist vielmehr eine Gesellschaft, in der einzelne Privilegien verliehen werden und die Menschen einzelne Freiheiten im Austausch gegen Angebote erwerben, die sie nicht ablehnen können. Und es ist eine schleichend sich verfestigende Einschränkung im Kleinen, was es besonders bedenklich macht. Schon Alexis de Tocqueville warnte davor, dass „Man vergisst, dass es gerade vor allem gefährlich ist, die Menschen im Kleinen zu versklaven.“

Die Freiwilligkeit und Leichtfertigkeit, mit der wir unsere Freiheit abgegeben haben, haben jedoch ihren Grund. Sie sind vorbereitet worden durch einen blitzkriegartigen Propagandafeldzug, der uns innerhalb nur weniger Monate die Werte einer offenen Gesellschaft hat vergessen lassen und ehemalige Selbstverständlichkeiten beiseite gefegt hat.

Er ist begleitet von einer Verwaltung der Angst, von der schon Paul Virilio vor Jahren gesprochen hat. Die Angst, die unsere Gesellschaft nicht erst seit Corona, aber seitdem in augenfälliger Dimension, beherrscht, ist der Nährboden für eine Entwicklung auf politischer, medialer, gesellschaftlicher und psychosozialer Ebene, die noch gar nicht abzusehen ist.

Sie wird aufrecht erhalten durch ein Konglomerat von Interessen und Desinteressen: Auf der einen Seite das Machtstreben, den Lobbyismus und die Korrumpierbarkeit in der Politik, die Profitinteressen der Wirtschaft, vor allem der Big Tech und Big Pharma Unternehmen und die Gesellschaftsklempnerei und Planwirtschaftsspiele der Utopisten sowie auf der anderen Seite die Unbedarftheit und Naivität der Bevölkerung, begleitet von einer generellen Furcht vor der Freiheit und einem sinnentleerten, hypermoralistischen Solidaritätsrhetorik und der intellektuellen Feigheit und Impotenz ehemals renommierter Philosophen, Publizisten, Schriftsteller und Wissenschaftler.

A propos Wissenschaftler: Besonders perfide wirkt die Rhetorik des „Follow the science“ oder „Trust science“ – beides genuin anti-wissenschaftliche Slogans, die von Influencern und bezahlten Journalisten verwendet werden, um berechtigte  Zweifel an politischen Verlautbarungen als „Wissenschaftsleugnung“ darzustellen. Dass „die Wissenschaft“ weder ewig gesicherte Erkenntnisse liefert noch ihre Einigkeit (wenn sie denn überhaupt besteht) ein ausreichender Hinweis auf Gewissheit ist, und dass sie zwar deskriptive, nicht aber normative Sätze, schon gar keine Ge- und Verbote, nach denen eine demokratisch verfasstes Gemeinwesen handeln sollte, aufstellen kann – darauf haben schon Hannah Arendt, Karl Raimund Popper, Helmut Schelsky und der Lausanner Wissenschaftsphilosoph Michael Esfeld aufmerksam gemacht.

Wir sollten, wollen wir eine offene Gesellschaft mit pluralistischen Grundwerten sein, nicht den Fehler begehen, die eine Autorität (sei es Gott, Volk, Führer oder die Partei) durch die andere zu ersetzen und unsere mühsam beschrittenen Ausgang aus der eigenen Unmündigkeit gegen eine neue Hörigkeit eintauschen. Andernfalls wird unsere Geiselhaft, in die wir uns selber so leichtsinnig hineinmanövriert haben, nicht enden.

7 Kommentare

  1. Moin Herr Kaiser, ich hatte das große Vergnügen, Sie gestern in Kiel zusammen mit Herrn Burchhardt zu sehen, es hat mich wirklich gefreut, 2 helle Geister zusammen auf einer Bühne zu sehen, es war sehr informativ, nachdenkenswert und kurzweilig, danke dafür :-*

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  2. Jetzt hat es Herrn Kaiser völlig die Sicherung raus. Ein zu langer Aufenthalt unter Schwurblern macht gagga. Oder es bringt Kohle. Und das dann noch mit Bezügen zu Freiheitsphilosoph:innen zu verknüpfen ist perfide. Sie glauben echt, sie wären in einem „Freiheitskampf“? Schauen wir mal, wann Herr Kaiser zu den Waffen greift,…. in diese Richtung manipulieren macht er ja schon.

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    1. Die Waffen, ‚Herr Auftragsschreib:er‘, die trägt die andere Seite: die Polizei (die sie schon einsetzen), das Militär (die sie m.W. noch nicht einsetzen), die Judikative und die Verwaltungen (z.B. Schule und Gesundheit unter vielen), die den uneingeschränkten Gebrauch der institutionellen Gewalt bevorzugen.

      Das alles können Sie sogar in den staats- und privatwirtschaftlich finanzierten Medien nachlesen. Selbst die haben über Prof. Dr. Hockertz berichtet.

      Macron hat schon im März/April letzten Jahres davon gesprochen, dass wir im Krieg sind. Das ‚Gesundheitsminister – ermächtigungsgesetz‘ in D. hat das Parlament ausgeschaltet.

      Ja, wir sind im Krieg. Im Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Und wer nicht mitmacht, ist möglicherweise im Widerstand. Für unsere Freiheit.

      Das haben Sie gut erkannt! Ihr Arbeitgeber weiss das schon länger!

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  3. Diejenigen, die diese Kollaboration nicht mitgemacht haben, wurden umgehend zum rechtsradikalen Demokratiefeind erklärt und mit allen Mitteln, die eigentlich dem Erhalt des Rechtsstaates dienen sollten, diffamiert und bekämpft. Obwohl inzwischen sämtliche Narrative sich als pure Narretei erwiesen haben, geht die Geiselhaft weiter. Mit einem heimlich, in einer komplett abseitigen Gesetzesvorlage zum Stiftungsrecht verborgen, kurz vor Mitternacht durchgewunken, ist der pandemische Ausnahmezustand und die damit begründeten massiven Rechtseinschränkungen, inzwischen als geltendes Recht festgeschrieben. Ganz ohne eine Begründung, oder den Beleg für eine Notlage. Die CAF lässt wirklich nichts anbrennen. Und die, zunächst noch nur, Kollaborateure werden mithilfe permanenter Medienpropaganda zum Lynchmob umerzogen. Man kann ja schließlich nicht alles alleine machen. Wenn ich könnte, ich würde diese für das Volk vorgesehenen RNA-Medikamentenversuche an allen beteiligten Politikern und deren Claqueuren, Hetzern und Propagandisten persönlich durchführen. Und weil das der weidwunden Seele so gut täte, denselben „Weltverbesserern“ auch gleich noch ein paar hier eingeschleuste Moslems direkt in ihre Privatwohnungen einquartieren. Die Umwandlung einer monoethnischen Gesellschaft in eine multiethnische Gesellschaft ist schließlich die Herzensangelegenheit der selben Akteure, wie die Reduzierung der Weltbevölkerung per Impfstoff.
    Ich fordere die Aberkennung jeglicher Immunität für alle Politiker.

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  4. Verbesserung! Beim hektischen Schreiben ist mir das Wort „Gesetz“ unter den Tisch gefallen. Habe es wieder aufgehoben. Bitte an der korrekten Stelle selbst einfügen!

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