Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen

Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung in Rheinland-Pfalz, Peter Heinz, fordert massive Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte: «Die Nicht-Geimpften haben nicht die Freiheit, ihre Maske abzulegen. Sie dürfen nicht ins Stadion, nicht ins Schwimmbad und nicht ohne Maske im Supermarkt einkaufen. Und man darf Ungeimpften und jenen mit nur einer einfachen Impfung nicht mehr gestatten, in den Urlaub zu fahren», sagte er der «Rhein-Zeitung».

Selbst mit einem negativen Test dürften Ungeimpfte seiner Ansicht nach nicht in den Urlaub fahren: «Das Freitesten schützt ja nicht. Wer zum Beispiel auf eine Insel mit einem negativen PCR-Test fährt, kann sich dort sehr wohl anstecken, fährt wieder nach Hause und ist Virusträger.»

«Wer Ungeimpften Freiheiten zurückgibt, verspielt die Chance, alle Menschen mit der Impfung zu erreichen», sagte Heinz. Man müssen den Menschen klarmachen: «Ohne Impfung gibt es keine Freiheiten. Ohne diesen Druck werden wir die Menschen nicht überzeugen.» Ungeimpfte seien eine Gefahr für die Gesellschaft und dürften daher nicht die gleichen Freiheiten wie Geimpfte bekommen.

Impfprämien hält Heinz für «absurd». Eine Impfpflicht lehnt er als «Bevormundung» aber ab. Freiheiten nur Geimpften zu geben sei keine versteckte Impfpflicht, «sondern eine zwangsläufige Schlussfolgerung aus einer pandemischen Lage».

© dpa-infocom, dpa:210710-99-329604/2

16 Kommentare

  1. «Wer Ungeimpften Freiheiten zurückgibt, verspielt die Chance, alle Menschen mit der Impfung zu erreichen», sagte Heinz. Man müssen den Menschen klarmachen: «Ohne Impfung gibt es keine Freiheiten. Ohne diesen Druck werden wir die Menschen nicht überzeugen.» Ungeimpfte seien eine Gefahr für die Gesellschaft und dürften daher nicht die gleichen Freiheiten wie Geimpfte bekommen.

    Wenn man gelernt hat dialektisch zu denken, dann sieht die Sache weniger brisant aus als sie auf den ersten Blick erscheint. Denn Irrtümer, Unwahrheiten, Fehlleistungen und alles, was daraus folgen mag, verschwinden nicht aus der Welt nur weil man vor ihnen die Augen zumacht. Solche Extremismen wie oben zitiert sind hinlänglich bekannt und sind in jedem Fall Ausdruck der gleichen Hilflosigkeit, die nur in dem Fall, dass Angst nicht mehr kontrollierbar ist, sehr gefährlich werden können. Aber auch solche Fälle sind schon durch Erfahrung geordnet und haben Spuren hinterlassen.

    Es gibt noch einen anderen Punkt, der die Brisanz aus dieser zitieren Ansicht heraus nehmen kann: Es viele und immer mehr Risiken der modernen Lebensweise, vor denen man Angst machen kann. Wenn Angst zu einem beliebten Kriterium für Ordnungsfindung wird, dann wird Angst dadurch nicht vermehrt, sondern durch andere Ängste eingeschränkt und auf diese Weise kontrolliert.

    Wichtig ist jedoch immer: die Irrtümer der anderen sind kein größeres Problem als die eigenen. Vielleicht reden wir mal darüber?

    Gruß Klaus Kusanowsky.

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  2. Lieber Gunnar, lass Dich nicht verleiten, über Deinen Kanal Angst und Schrecken zu verbreiten. Bette solche Einschüchterungsbotschaften in einen konstruktiven, zukunftsweisenden Kommentar ein.

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      1. So lange so viele Menschen Gutes tun für andere (so wie du z.B.!), sind „wir“ (wer ist das?) längst nicht „verloren“. Ganz im Gegenteil (meiner Meinung nach) ist genau das der Weg .
        Herzliche Grüße!

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    1. Danke, meisternekoc, für deinen Kommentar.

      Schon seit zwei Wochen etwa tauchen hier die Abziehbilder der Panikpresse auf, unkommentiert, ohne Bezug zum Großen und Ganzen. Das brauchen wir nicht, das brauchen wir gerade hier schon mal gar nicht.

      Wozu die Analyse, wozu die filosofische -ätsch!- Einordnung wenn nicht um die Waffen zu schärfen?
      Wo bleibt der Diskurs zur Gewalt? Zu der unverhohlenen Gewalt, die in den Worten eines, von seinem Amt her eher mickrigen Angestellen einer Verwaltung, über die gesamte Bevölkerung gelegt wird? Zu der Widergabe durch die gelenkte Presse, 1:1, die damit die gesamte Leserschaft überzieht?

      Das ist weitaus mehr als die strukturelle Gewalt, die einen Lehrer, die eine Lehrerin aus der Schule jagt: das ist Apologie der Apartheid.
      Da mache ich nicht mit. Auch lesend nicht!
      Sag NEIN. (Deutschunterricht, Borchert, so einiges bleibt dann doch hängen.)

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  3. Ich rege mich über so einen Kaputten nicht mehr so auf. Bringt ja auch nichts. Ich frage mich höchstens, wo diese aus allen Ritzen sprießenden Irren sich die ganze Zeit versteckt haben. Oder ist es doch eher so, dass der erst so kaputt wurde, als die „Belohnung“ für solche Ansagen hoch genug war? Wie man allerweilen liest, lässt der Billy-Boy ja so einiges springen, wenn es passt.

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    1. Ich rege mich noch auf. Aber ich frage mich ebenfalls, wie diese Irren so lange unerkannt unter uns leben konnten und damit meine ich mehr als die, die jetzt einzeln hervortreten. Die Masse der zum Teil begeisterten Mitläufer und besonders Eifriten bekommt sicher keine Belohnung. Oft denke ich, der Mensch hat sich einfach überlebt, er hat fertig.

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  4. Ich bin fast 61 und wollte mein Leben eigentlich ganz unspektakulär zuende leben. Jetzt hoffe ich auf einen Supervulkan. Oder eine schönen fetten Asteroiden 😦
    Dann hätte die Menschheit endlich ein wirkliches Problem. Auch die da, die uns ausradieren möchten. Diese „Eliten“, warum auch immer, sie meinen, etwas besseres zu sein.
    Mir kommen diese Herrschaften vor wie ein Haufen gelangweilter Kinder (ich hätte fast Blagen getippt), die alles haben und nun kucken, woran sie sich noch ergötzen können…stochern mit spitzen Gegenständen im Ameisenhaufen herum….

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