Ich bin enttäuscht von euch

Ein Gastbeitrag von Clara Nacht

Ich bin enttäuscht von euch. Von euch, die sich impfen lassen, um Freiheiten und Leben zurückzuhaben, weil es einfacher ist „als sich ständig erklären zu müssen“. Ich bin enttäuscht von euren Argumenten: „Ich hab es getan, auch wenn ich denke, dass ich die Impfung nicht brauche. Ich hab mir nochmal die Nebenwirkungen angeschaut und ich denke, für Gesunde dürfte es passen“. Argumente, die neulich noch hießen: „Was, das kann Herzmuskelentzündung auslösen? Nein, jetzt lass ich mich bestimmt nicht impfen!“ Ich bin einfach enttäuscht von euch und ich kann ein solches Umdenken nicht begreifen. Wo habt ihr nachgesehen? Bei den „Leitmedien“, denen ihr gestern noch misstraut habt? Wo ist die Skepsis auf einmal hin?

Ich bin enttäuscht, weil ihr meine Gesprächsversuche übergangen habt, um zu Alltagsthemen zu wechseln. Ich bin enttäuscht, nachdem ich merkte, das Nachdenken wird euch unbequem und unangenehm. Ich bin enttäuscht, dass ihr einen körperlichen Eingriff mit unbekannten Risiken über euch ergehen lasst, so wie man die Meldung „ich habe die AGB gelesen und verstanden und akzeptiere sie“ gedankenlos mit einem leicht flauen Gefühl im Bauch wegklickt. Wird schon nichts passieren. Mit dem feinen Unterschied, dass man den Stoff aus dem Betriebssystem des Körpers halt nicht mehr herausbekommt und sich im schlimmsten Fall keinen neuen Körper kaufen kann.

Ich kann noch irgendwie verstehen, dass ihr unter dem Druck eingeknickt seid. Aber nicht, dass es so schnell ging, so kampflos. Unter wochenlanger Bearbeitung vielleicht. Aber sollte uns der staatlich legitimierte Psychoterror nicht zu denken geben? Ich hätte nie gedacht, dass es mit einem lethargischen „das ist so unangenehm, da herrscht schon großer Druck, voll nervig“ schon um euch geschehen ist. Sollten wir nicht gemeinsam überlegen, wie man den Druck über alledem beseitigen könnte? Wo ist der Zusammenhalt? Bitte, ich will eine Antwort! Ich dachte, über so etwas reden zu können, macht unsere Freundschaft aus.

Ist es wirklich Freiheit, von nun an immer wieder erst nach einer gehorsam erbrachten Leistung etwas zu „dürfen“? Was müssen wir als nächstes tun, um etwas zu dürfen? Erinnert das nicht an die Kinderzimmer, aus denen wir doch längst entwachsen sein wollten?

Ich bin enttäuscht, bei einer solchen gesellschaftlichen Feuerprobe allein dazustehen. Ist es nicht auch Verantwortung, für all diejenigen zu stehen, die sich nach ausführlicher Recherche nicht impfen lassen wollen? Wir könnten viele kleine Glutnester sein. Viele kleine Sandkörner im Getriebe, das durch offen sichtbare Widersprüche mehr als oft bewiesen hat, dass Skepsis nur berechtigt ist. Ein Getriebe, das durch die Substanz Geschädigte, sogar Tote einfach so hinnimmt und verschleiert?

Ist es nicht auch eine Art Verantwortung, für all diejenigen, die Nein sagen, zu stehen und nicht den Druck an sie weiterzugeben? Wollt ihr euch dann noch anpassen und tolerieren, dass bestimmte Freunde laut Angela Merkel „dann eben gewisse Sachen nicht mehr machen dürfen“ und mit ihnen zuhause Kaffee trinken statt in ein Café zu gehen? Habt ihr vor eurer Entscheidung darüber nachgedacht, dass sich auch unter Vertrauten sich die Augenhöhe nun ändert? Hätte man nicht durch eine einfache, ganz bestimmt nicht immer leichte Weigerung der übergriffigen Macht etwas entgegensetzen können? Ich bin enttäuscht, dass ihr euch leichtfertig, so gleichgültig an sozialer Ausgrenzung im ganz Kleinen beteiligt, nur um den Weg des geringsten Widerstands zu gehen.

Ich bin enttäuscht über eure Reaktion auf mein „Ich mach da nicht mit. Koste es, was es wolle.“ Eure Reaktion war ein Schweigen. Ich hätte mehr erwartet. Wirklich.

Ich bin enttäuscht darüber, wie wohl unsere Gesprächsbasis noch aussehen kann. Verstehen wir uns noch? Ich dachte, ihr versteht meine Bedenken, meine Sorgen, meine Angst vor dem, was kommt. Wie geht ihr mit meinem Widerstand um? Ist mein Misstrauen gegen diese ungeprüfte Substanz, mein Widerstand nun mein seltsames Hobby, das man zwar nicht versteht, aber halt toleriert? Ich weiß auch nicht, wie wir uns künftig treffen wollen. Ist das noch das Gleiche? Ihr dürft ins Restaurant, ins Kino, ins Schwimmbad, überall hin reisen und ich nicht? Ist das richtig? Wie wollt ihr darauf reagieren? Mit einem einfachen, schulterzuckenden, bedauernden „Mhm“? Und dann zur Tagesordnung übergehen? Spielt ihr dann mit anderen „geimpften“ Freunden, mit denen es der Staat in seiner Fürsorge erlaubt? Der Staat, der seine Erziehungsmethode (wenn es alle machen, werden sie schon nachfolgen) und Strategien für uns „Verweigerer“ in den Leitmedien offen und mit fragwürdiger Wortwahl darlegt?

Ich dachte, ihr seid nicht käuflich für ein bisschen Freiheit. Ich dachte, ihr müsst euch nicht selbst belügen, um die Lügen unseres Staates zu glauben. Ich dachte, auch ihr würdet bei so etwas nicht mitmachen. Wäre das nicht auch Solidarität gewesen?

12 Kommentare

  1. Ich schließe mich dieser Enttäuschung voll umfänglich an. Bin enttäuscht darüber, dass sich so viele, im Grunde intelligente Menschen, sich mit billigen und künstlich erzeugten Argumenten hinreißen lassen, und ihre eigene Persönlichkeit und Werte aufgeben. All diese Menschen legen bewußt ihre Gesundheit und Zukunft in fremde unberechenbare Hand.

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  2. Geht mir auch so, in meinem Freundeskreis sind viele, die sich aus Bequemlichkeit „impfen“ ließen. Und die möglichen Folgen dieser Behandlung wollen sie gar nicht hören, irgendwie kann ich dieses „Vogel Strauß“-Verhalten verstehen, das Kind ist ja schon in den Brunnen gefallen. Mit ihrer Bequemlichkeit öffnen sie jedoch der Diktatur alle Tore und sie merken es nicht einmal.

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  3. Hallo Clara… Sei nicht enttäuscht.
    Vielleicht hast du zu viel erwartet.
    Wir sind sehr viele Menschen die deinen Einsatz verfolgt haben. Du hast Trost und Kraft gespendet. Auch wenn es spürbar zu wenig Resonanz gab, so hat es mehr bewirkt als du gerade denkst und fühlst. Wir alle lernen, wir entwickeln uns und brauchen Zeit. Vielleicht braucht braucht es schlimme Zahlen an Impfschäden bis die Reaktionen deutlicher werden, vielleicht braucht es nur noch eine kurze Zeit bis an
    erkannte Fachleute dem Treiben ein Ende setzen.
    Lass dein Engagement für eine Weile ruhen, schau auf dich und deine Enttäuschung. Es wirkt alles nach. Gib dir Zeit Ruhe und Liebe. Meine universelle Liebe und Dank hast du ganz gewiss. LG Max

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  4. PILGRIM VERGESSEN??

    Wirklich guter Beitrag, jedoch ohne die faktischen Ergebnisse von frühen Experimenten oder Studien zu berücksichtigen, siehe Überschrift. Zudem kommt erschwerend hinzu, das wohl mehr als 70% der Bevölkerung sich verbal sämtlichen Müll einrtichtern lassen und sich so oder so mit ihrem eigenen Körper nicht mehr identifizieren können und infolge dessen mit ihm allein schon ernährungstechnisch katastrophal umgehen.
    Zudem sind wir „Kartoffelfresser“ doch seitens der Regierung seit Jahrzehnten darauf getrimmt, große Teile der Verantwortung gegenüber uns selbst in die Hände der Politiker geben zu können.

    Schöne Heile Welt Germany…

    Harz 4, Arbeitslosengeld ohne Ende, kein Zwang, bei Arbeitslosigkeit einen anderen Job als den Traumjob ausführen zu müssen, Kindergeld …… usw.
    Unsere „Potatofressergarde“ wäre im Ausland außerhalb Europas gar nicht lebensfähig :-))

    Ich habe das Thema mit dem impfen durch, bis in die eigene Familie hinein. Wie war das noch ? …. JEDER IST SEINES GLÜCKES SCHMIED …. und dann muss man sie auch einfach machen lassen, denke ich …. bin ja Demokrat 😉

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    1. @Frank Hylewicz
      Kleiner Hinweis (wegen des Hauptthemas nur nebenbei)
      „…Arbeitslosengeld ohne Ende, kein Zwang, bei Arbeitslosigkeit einen anderen Job als den Traumjob ausführen zu müssen….“ ?
      Dies ist der Informationsstand von vor den „Hartz“-Gesetzen. Stimmte auch da nicht ganz (ALG war immer mit Ende, zeitlich nach bestimmten Kriterien begrenzt, darauf folgte AlHi. Auch das nicht „ohne Ende“)
      Der Info-Stand lässt sich zwar nicht in RTL-Reality-Shows u.Ä. mit ausgesuchten, angeblich „repräsentativen“ Asozialen korrigieren, jedoch in einschlägigen Rechtsanwalts- und Sozial-Portalen u.Ä. leicht updaten.

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      1. Nun in Anbetracht der Vernichtung des Mittelstandes wird es wohl Hartz4 und Arbeitslosengeld ohne Ende geben. Weil aber viele Arbeitslose nur 70% Kurzarbeiterlohn bekommen und das Arbeitslosengeld 70% des letzten Gehaltes sein wird – bekommen wohl viele Familien Arbeitslosengeld + Hartz 4 und am Ende nur noch Hartz4 was an ihren prekären Lebensumständen zu der vorigen Lebenssituation überhaupt nichts ändert. Aus Hartz 4 kommt man dann nie mehr raus… also ohne Ende in Sicht.
        Das heißt wir werden eine Hartz4 Nation bis sie Hartz 4 abschaffen. Arbeit gibt es auch nur noch sehr limitiert… also Arbeitsvermittlung wird sich schwieriger bis unmöglich gestalten.

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  5. Mutiger Artikel und ja, ich spüre was du meinst 😦 Wir alle haben FreundInnen verloren. Nicht an „Corona“. Wir haben sie an die Ideologie verloren. Ich tröste mich damit, daß nicht ich diejenige war, die langjährige FreundInnen verstoßen und diffamiert hat. Ja, die Begründungen für die Impfung sind oft fadenscheinig, auch wenn manche es wirklich aus Besorgnis und Angst vor „der Krankheit“ tun, weil sie daran glauben und vom Besten ausgehen. Letztendlich trifft jede ihre eigene Wahl und wir können nicht mehr tun, als immer wieder das Verständnis füreinander zu suchen. Auch wenn es schwer fällt. Ich möchte manchmal schreien: WAS macht ihr da? Schon mit den elenden Masken, diese perverse Atembehinderung, stundenlang, bei Hitze und Regen, im Freien und für Kinder… Alles „egal“, wir sind schon dran „gewöhnt“. „Das macht den Kindern nichts aus, die verstehen das, die wollen das auch freiwillig um uns zu schützen“. Wenn ich sowas höre bin ich immer wieder fassungslos. Die Masken schädigen bereits unseren Körper, unsere Gesundheit, unsere Selbstwahrnehmung. Sie sind eine scharfe Maßnahme, denn sie verändern die natürliche Atemfunktion. Die Impfungen gehen noch ein Stück weiter, unter die Haut in unser Inneres. Das alles wurde nach und nach, ganz allmählich und immer ein Stückchen mehr auf den Weg gebracht. Ich nenne es „Gehirnwäsche“ und „Folter“. Und ernte dafür Schelte von Freundinnen und Freunden. Die sagen, das alles wär doch nicht so schlimm. Ich frage mich wie es sein kann, daß Menschen sich selbst so wenig spüren? Es macht mich wütend und traurig und oft einfach fassungslos.

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  6. Lieber Gunnar Kaiser,
    dass ich in der Email als „Euch“ angesprochen werde, irritiert mich – auch wenn ich weiß, dass es an Andere gerichtet ist.
    Ich gehöre nicht zu ihnen.
    Dabei erlebe ich das Bittere dieser Spaltung, Kürzlich gab es mit einer geliebten engen Verwandten die Traurigkeit, dass wir in dem Hotel, in dem sie – um mich zu besuchen – übernachtete, nicht mehr an der Bar einen Gute-Nacht-Wein zusammen trinken konnten. Sie – Genspritze-behandelt („endlich wieder frei sein“). Ich – nicht („Lasse mich nicht mit GMO spritzen, tue was für mein Immunsystem, das reicht“).
    Wir mussten uns also zur Nacht verabschieden, als der Außenbereich des Hotels – wo wir zusammen gegessen und geplaudert hatten – zur Ruhezeit (der Anwohner wegen) um 22 Uhr schloss.
    Sie war traurig und sagte vorwurfsvoll, dass ich nicht mal ihr zuliebe den harmlosen Schnelltest (wenn schon nicht „Impfung“) hätte machen können…dass ich, die ich doch so gegen Prinzipialismus, Ideologien und Dogmatismus eingestellt sei, nun prinzipialistisch durch meine Verweigerung eines Tests das gemütliche Abendstündchen vor dem Schlafengehen verhindert hätte….es hätte doch gar nichts passieren können, das sei fast immer negativ bei den Schnelltests, und wir wären frei gewesen, an die Bar im Innenbereich zu gehen.
    Ich schrieb ihr später, was ich zu den Tests medizinisch weiß und denke. Dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein (häufig sogar falsches) positives Ergebnis beim Schnelltest dann Registrierung und die Pflicht zu einem (auch häufig falsch positiven) PCR-Test nach sich gezogen hätte. Stunden Wartezeit. Dass dann unser gemeinsamer Abend insgesamt nicht möglich gewesen wäre. Und dass bei der falschen Orientierung am „positiv=infektiös“ auch theoretisch eine Quarantäne-Anordnung hätte gescherhen können, angesichts gewisser menschlicher Verpflichtungen in meinem Alltag eine destruktive Katastrophe,
    Dazu gab ich Informationen, auch das Kommuniqué der WHO vom 20.Januar 2021. Aus dem ist für jedes denkende Wesen klar und direkt ableitbar ( extra „Geschwurbel“ irgendwelcher „Querer“ gar nicht nötig), dass die gesamte Maßnahmen-Politik evidenzfrei bleibt, solange sie auf der Gleichsetzung „PCR-positiv = infiziert und infektiös`“ basiert.
    Andere enge Freunde von mir haben sich spritzen lassen (dabei eine von der Sicherheit der Sache überzeugte Ärztin), mir allerdings nicht die Freundschaft aufgekündigt. Mit anderen hingegen ist das Band gerissen.
    Einige wenige sehen es wie ich. Netterweise auch ein Kellner eines Lieblingscafés….

    Geht die ganze Chose so weiter, werden weitere bittere Erlebnisse/Erfahrungen nicht ausbleiben.
    Aber wer hat denn jemals behauptet, dass Zivilcourage für gar nichts zu haben ist.
    Ich habe auf Deine/Ihre „Ich bin enttäuscht“ Email auch eine Antwort über Email geschickt, mit einem Text, den ich vor mehreren Monaten zur Aussage von Moderna im Jahre 2017, sie wollten die Software des Lebens ändern.

    Man erlebt sich oft als vereinzelt – und doch gibt es der Differenzierteren doch mehr als man glaubt.

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  7. Die Universität Erfurt ermittelt regelmäßig das Stimmungsbild zur Coronakrise. Ich halte die Befragungen für authentisch und will daher einige Ergebnisse hier teilen. Diese sind mitunter überraschend und zeigen, dass weite Teile der erwachsenen Bevölkerung erhebliche Zweifel am offiziellen Corona-Narrativ haben.

    Hier die Zahlen bezogen auf rund 70 Millionen Erwachsene in Deutschland (Stand: 14.07.2021):

    30 Prozent der befragten Erwachsenen finden die Corona-Maßnahmen übertrieben. Das entspricht rund 21 Millionen Menschen.

    12 Prozent der Befragten sind bereit, an einer Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen teilzunehmen. Rechnet man Kinder raus, sind also bundesweit rund 8,5 Millionen Menschen äußerst unzufrieden mit der Situation. Es stellt sich die Frage, wie man dieses Potenzial mobilisiert.
    Nur 32 Prozent geben an, der Regierung zu vertrauen. Knapp 50 Millionen Erwachsene vertrauen der Regierung im Umkehrschluss nicht oder nur wenig. Das ist bemerkenswert.

    Nur etwa 14% der Befragten sind eindeutig für eine allgemeine Impfpflicht (starke Zustimmung), das ist der niedrigste Wert seit Beginn der Erhebung.
    Und, besonders interessant: Ca. 45 Prozent der befragten Erwachsenen halten Covid-19 für weniger oder gleich gefährlich wie die Grippe. Rund 32 Millionen Erwachsene in Deutschland scheinen also rechtsextreme, verschwörungsideologische, unsolidarische und antidemokratische Querdenker zu sein. 😉

    Wir sehen also: Unser Problem ist nicht, dass zu wenige Menschen die Widersprüche in der Coronakrise erkennen würden. Unser Problem ist viel eher, dass die vielen Millionen, die der Regierung nicht vertrauen, alles weiterhin über sich ergehen lassen. Dabei beweisen die Zahlen, dass bei weitem genug Bürger bereit wären, sich zu wehren.

    Wie schaffen wir es, diesen Menschen den Mut dafür zu geben?
    https://projekte.uni-erfurt.de/cosmo2020/web/summary/?fbclid=IwAR1rn8_FtCfyoi-fogseJRZ2xqN017vh4bwh8cAGZ5ZF2dRCpePwECYHKCE

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  8. Ich bin schon lange enttäuscht von meinen Mitmenschen, schon bevor sie sich auf den „kleinen Pieks“ stürzten. Manchmal verachte ich sie sogar, was eigentlich nicht zu mir passt. Aber wer so gutgläubig bleibt und obrigkeitshörig ist über eineinhalb Jahre lang und zu faul ist, sich einmal abseits der Massenmedien zu informieren, den kann ich nicht mehr wirklich für voll nehmen. Klar, ich weiß, die psychologische Propaganda hat bei den meisten gewirkt, schätzungsweise 80 Prozent, denke ich. Trotzdem kann ich den Menschen nicht verzeihen, weil sie uns auch mit in den Abgrund reißen.

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  9. Enttäuschung ist etwas positives – denn man wacht auf. Das Wort drückt es doch schon aus! Eine Täuschung, der man erlegen ist, verpufft…
    Ich erwarte prinzipiell nicht dass Menschen Dingen so sehen oder erfahren, wie ich das tue oder gar mittragen. Letztendlich sind sie eigenständige Wesen – mit ihrem eigenen Rucksack an Problemen und ich werde sie nicht verurteilen, auch wenn sie sich den „modernen goldenen Schuss“ setzen lassen, um ihre sehr beschränkte Freiheit wieder zu erlangen – denn da scheitern sich bei uns schon die Geister – was Freiheit ist und was nicht. Diese Menschen haben Freiheit noch nie erlebt, das ist meine persönliche Meinung. Was man nie erlebt hat, das kann man nicht vermissen.
    Diese Menschen tun mir nur unendlich leid.

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