Klassenfahrt ins Impfzentrum

Heute ist der Tag, an dem sich Schüler des Gymnasiums, das der Sohn der Verfasserin dieses Gastbeitrags besucht, für die Busfahrt in ein Impfzentrum anmelden können, die ihre Stadt in Kooperation mit den Schulen organisiert. Als Mutter, Pädagogin und wacher Mensch fühlt sie sich berufen, sich frei zu dieser Aktion zu äußern und ein Zeichen zu setzen. Vielleicht kann sie mit diesem Brief andere Pädagogen und Eltern zum kritischen Nachdenken anregen, sie inspirieren und ermutigen.


Sehr geehrtes Lehrerkollegium,

danke für Ihre Nachricht bezüglich des Impfangebotes, das jetzt auch schon die weiterführenden Schulen in unserer Stadt erreicht.
Als besorgte Mutter habe ich mir ernsthaft Gedanken darüber gemacht, wie ich mich hier verständlich mitteilen kann, ohne gleich als hysterisch oder anarchistisch eingestuft zu werden. In dieser Zeit, in der Angst alles und jeden beherrscht, offene Kommunikation nicht mehr möglich und kritisches Denken unerwünscht ist, ist das alles andere als einfach. Und doch hoffe ich, dass Sie sich als intelligente und verantwortungsvolle Pädagogen ernsthaft Zeit nehmen, diesen Brief und manche andere von gleichermaßen besorgten Eltern zu lesen und unsere wohlgedachten Gedanken zum Thema auf sich wirken lassen, ohne gleich in Abwehrhaltung zu gehen und diese als unberechtigt abzutun.

Es gruselt mich vor der Vorstellung, dass Schüler als die jüngste und gesündeste Gruppe der Gesellschaft mit Bussen zu Masseninjektionen befördert werden, die sie nicht brauchen und deren Wirkung ohnehin wissenschaftlich hoch umstritten und unzureichend erforscht ist. Wie sehen Sie das? Finden Sie es berechtigt?

Es erscheint mir vollkommen unverständlich, dass angesichts der scheinbar so realen und allgegenwärtigen Bedrohung durch das so gefährliche Virus, Menschen mit Zuckerbrot und Peitsche zu der umstrittenen Injektion getrieben werden müssen. Ihre Dringlichkeit muss ihnen aufgeschwatzt werden, da sie selbst keinen Grund dafür sehen, was bei einer bestehenden realen Gefährdung wohl nicht notwendig gewesen wäre, solange man selbst nicht lebensmüde ist, oder? Deshalb müssen sich jetzt wohl Schüler einen Motivationsfilm anschauen, um zu dieser Maßnahme motiviert zu werden. Erkennen Sie den manipulativen Charakter dieser Propaganda?

Es empört mich, dass angesichts der allgegenwärtigen Spaltung der Gesellschaft, des permanenten Drucks seitens der Politik und der Masse, der einseitigen Berichterstattung durch Medien und der bereits bestehenden Ausgrenzungen die bevorstehende Aktion von Ihnen als unverbindlich und freiwillig dargestellt wird. Dabei ist wohl überall zu spüren, dass Menschen Angst haben, unter Druck stehen und kaum jemand noch frei in dieser Situation seine Meinung äußern und entscheiden kann und darf! Und am wenigsten Kinder und Jugendliche, denen die Zugehörigkeit zu einer Gruppe existentiell wichtig ist, wie wir es spätestens aus der Entwicklungspsychologie wissen. Merken Sie auch hier den perfiden Widerspruch?

Es enttäuscht mich, dass unsere Kinder als Ihre Schutzbefohlenen in so eine konfliktbeladene Situation gebracht werden, die von ihnen ein reifes Urteilsvermögen und selbständige Entscheidungskompetenz fordert, die sie als Heranwachsende aber noch nicht erlangt haben und unter diesen Umständen nie erlangen werden. Ist es Ihnen bewusst, in was für eine Lage Sie unsere Kinder drängen?

Ich frage mich, ob Sie juristisch betrachtet bereit sind, Verantwortung für eventuelle Spätschäden bei unseren Kindern durch diese nur in dreiviertel Jahr getestete Injektion zu übernehmen, die bekannterweise weder Hersteller noch Ärzte oder Politiker verantworten wollen. Kein Wissenschaftler dieser Welt kann bisher die negativen Spätfolgen dieses Stoffes ausschliessen. Stattdessen werden sie von namhaften Experten auf diesem Gebiet ernsthaft prognostiziert. Sind Sie bereit, eine Erklärung zu unterschreiben, die wir Eltern Ihnen als Vermittler dieser „Impfaktion“ vorlegen werden?

Ich frage mich und Sie, wie Sie privat und in Ihrem Arbeitsplatz mit Andersdenkenden in Sachen eigene Gesundheitsverantwortung umgehen? Können Sie anderen noch offen zuhören, ihre fremden Ansichten und Ängste an sich heranlassen? Meinen Sie, dass alle unsere Kinder sich an dem Ort der Bildung und unter den herrschenden Umständen noch gleich wohl, angenommen, frei, zugehörig, verstanden und sicher fühlen?

Ich bemerke, dass meine Mitmenschen sich wieder mal in eine Situation gedrängt fühlen, in der das einfache miteinander Reden, das freie sich Austauschen, das wertfreie, wohlwollende Zuhören nicht mehr gelingt. Der öffentliche Debattenraum erscheint doch aktuell derart eingeschränkt, dass wir es oft – auch im privaten Umfeld – nicht mehr wagen, über bestimmte Themen zu reden, ohne Gefahr zu laufen, aus der „solidarischen“ (Volks-)Gemeinschaft der „normalen“ Menschen reflexartig ausgeschlossen zu werden.

Erkennen Sie noch klar und deutlich die eigene Toleranzgrenze angesichts dieser zunehmenden Fremdbestimmung und Diskriminierung? Wie weit sind Sie in dieser ganzen Kampagne bereit zu gehen und mitzumachen? Denn eine kontinuierliche Steigerung der freiheitsraubenden und diskriminierenden Maßnahmen ist seit über einem Jahr unmissverständlich wahrzunehmen. Das Gymnasium nennt sich doch „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, nicht wahr? Beschränkt sich hier der propagierte Respekt etwa auf Herkunft, Religion, Geschlecht etc. oder gilt er auch den Andersdenkenden und den „unsolidarischen“ Impfverweigerern? Ab wann sind die voranschreitenden Maßnahmen nicht mehr mit Ihrem Gewissen vereinbar?

Die Geschichte wiederholt sich nicht, ausser wir machen die gleichen Fehler. Es erschüttert mich zutiefst, dass dieses Land beginnt, Fehler zu wiederholen, die es nie wieder machen wollte. Doch die meisten Menschen, wie damals so auch heute, lassen sich einschüchtern und irreführen und haben nicht die Größe, Sachen kritisch zu hinterfragen und und klare Zeichen zu setzen.

Der ganze absurde Wahnsinn geht nur deshalb so weiter, weil alle entweder aus der Angst vor den Risiken des Lebens oder vor gesellschaftlicher Ausgrenzung blinden Gehorsam bevorzugen, der ihnen Sicherheit und Freiheit verspricht. Die Ignoranz und die Vergötterung der Wissenschaft macht viele Menschen leicht manipulierbar. Doch wahre Freiheit ist nie an äußere Bedingungen geknüpft. Den meisten von uns ist es noch nicht bewusst, welche Macht sie haben, wenn sie einfach NEIN sagen (würden).

Ich appelliere an Sie, die Intellektuellen dieses Landes, in die geistige Freiheit zu kommen, die es möglich macht, das Bestehende zu hinterfragen, anstatt es blind hinzunehmen, und den Mut zu bekommen, sich für diese Freiheit im Außen einzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen,

eine Mutter

4 Kommentare

  1. „Das Gymnasium nennt sich doch „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, nicht wahr? Beschränkt sich hier der propagierte Respekt etwa auf Herkunft, Religion, Geschlecht etc. oder gilt er auch den Andersdenkenden und den „unsolidarischen“ Impfverweigerern?“

    Analoge, diskriminierende Aussagen finden wir auch im städtischen Umfeld von Krankenhäusern. Auf vielen Plakaten der privaten Krankenhausbetreiber, teilen sie und mit, dass sie „gegen Rechts“ oder „gegen Rassismus“ sind, in den verschiedensten Varianten.

    Was passiert mit Patienten in den Krankenhäusern, wenn festgestellt wird, da liegt ein „Rechter“? Oder gar ein „vermeintlicher Rassist“? Nach den Meinungsmachern sind ja alle, die nicht Mainstream sind, Rechte und/oder Rassisten.

    Gefällt 1 Person

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