LÖSUNGEN! WIR BRAUCHEN LÖSUNGEN!

„Lösungen“, lese ich immer wieder in euren Kommentare, „wir brauchen Lösungen! Schwurbeln kann man ja viel, aber man muss doch endlich sagen, wo hier der Ausgang ist!“

Und es ist richtig: Es ist alles gesagt, mehr oder weniger. Die Frage ist nur: Was kann man tun? Wo sind Auswege aus der Ohnmacht? Wie können wir die Situation vielleicht sogar nutzen, um etwas für eine bessere Zukunft zu tun?

WORÜBER WIR REDEN, WENN WIR ÜBER LÖSUNGEN REDEN

Dabei muss man fünf Punkte bedenken:

1. Lösungen kommen nicht „von oben“ oder „von außen“, nicht von der Politik, nicht von Philosophen, nicht von der Pharmaindustrie. Wir müssen sie selber suchen und finden, und wir dürfen nicht darauf warten, dass sie uns jemand mundgerecht präsentiert.

2. Es gibt auch keine allein seligmachende Lösung für alle. Das ist eine höchst individuelle Angelegenheit, je nach Bedürfnissen und Fähigkeiten. Es gibt so viele Lösungen, wie es Menschen gibt. Mindestens.

3. Lösungen brauchen Zeit. Wir sind nicht über Nacht hier reingeraten, wir kommen hier auch nicht bis zum Morgengrauen wieder raus. Beziehungsweise: Die Zeit bis zum Morgengrauen kann noch sehr lang werden und die Nacht noch dunkler. Man sollte keine Schnellschusslösung erwarten.

4. Lösungen benötigen geistige Arbeit. Wir sind hier reingeraten durch die Vernachlässigung von geistiger Arbeit, Bildung und „Self-Reliance“, also kommen wir hier nur durch die Entwicklung und Förderung dieser geistigen Komponente heraus. Sich informieren und bilden, Medien bewusst nutzen, sich mit Argumenten wappnen, friedvoll kommunizieren lernen, sich gegen die Angstmache wehren, auf seine innere Stimme hören, einen moralischen Kompass finden, den Mut finden, seine Werte auch zu behaupten, wenn es unbequem ist … das ist schwere geistige Arbeit, und vor allem: es ist AUCH handeln und unabdingbarer Teil der Lösung.

5. Wir können das nicht alleine tun. Wir sind hier reingeraten, weil wir isoliert waren und selbstbezogen, wir bleiben stecken, weil man uns voneinander trennt und gegeneinander aufhetzt, also kommen wir hier nur durch echte Solidarität und Gemeinschaft wieder heraus. Vernetzung, immer dichter und verlässlicher werdende Verbindungen zu schaffen, ist das A und O von Lösungswegen, die in eine bessere Zukunft weisen.

Wir können das nicht alleine tun. Und vor allem: Wir müssen es nicht. Wir sind viele, und wir sind die, auf die es ankommt.

DREI WEGE

1. Vernetzung schaffen

Seit Monaten biete ich daher immer wieder Vernetzungsgruppen und -treffen an, zumeist online und immer öfter auch im echten Leben, seien es gemeinsame Abendessen, Seminare, Symposien und Refugien, Spaziergänge oder Reisen. Angebote zu solchen Treffen findet ihr auch in Zukunft unter kaisertv.de und auf meinem Telegram-Kanal.

2. Alle sind willkommen!

Euren Laden, eure Gastronomie, eure Praxis, euer Auto, eure Kleidung oder euer Online-Profil mit dem Zeichen zu versehen, dass ihr bei der Spaltung der Gesellschaft nicht mitmacht, kann helfen, mit Gleichgesinnten und toleranten Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen. Daraus können sich ganz spontane konstruktive Verbindungen ergeben.

Kostenlos erhältlich sind die ALLE SIND WILLKOMMEN-Aufkleber hier

3. Vorbilder vorstellen

Hin und wieder stelle ich individuelle Lösungen und Netzwerke vor, denen man sich anschließen kann, sei es im schulischen, im wirtschaftlichen oder privaten Bereich. Ich möchte das auch in Zukunft verstärkt tun. Falls ihr von einer Initiative wisst, die wir hier auf KaiserTV kennenlernen sollten, oder falls ihr selber Lösungen und Wege gefunden habt und sie in einer Sendung vorstellen wollt, schreibt mir gerne eine Mail mit dem Betreff „Lösungen!“ an redaktion@gunnarkaiser.de

Ganz herzlichen Dank!

3 Kommentare

  1. Ich hab in Oberhausen ein freies Zimmer für Leute, die hier in der Gegend sind. Gut, Oberhausen ist, was Kultur betrifft, nicht unbedingt ein Anziehungsort , aber wer mal was zum Schlafen braucht?

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