Überlebende des Holocaust übergeben offenen Brief an die EMA

Am 25. August 2021 haben Holocaust-Überlebende und ihre Angehörigen einen offenen Brief an die Europäische Zulassungsbehörde EMA in Amsterdam übergeben. Sie werfen den Behörden vor, Menschen über die Risiken und Folgen der neuartigen Covid-Therapie nicht richtig zu informieren.

„Eine ehrliche Offenlegung der wahren Zahl der durch ,Impfstoffe‘ Verletzten, Schwergeschädigten und Verstorbenen weltweit ist längst überfällig. Es handelt sich inzwischen um Millionen Menschen. Liefern Sie uns jetzt die wahren Zahlen der Covid-Impfopfer“, fordern die Verfasser.

„Bitte bringen Sie den Brief zur richtigen Person, stellen Sie sicher, dass man sich darum kümmert“, appelliert Amira Segal, als sie den Brief an die EMA-Mitarbeiter überreicht. Einige ihrer Vorfahren sind durch medizinische Experimente zum Tode gekommen. Ihr Brief, der von zahlreichen Überlebenden der NS-Konzentrationslager und deren Nachfahren unterschrieben wurde, zitiert unter anderem die Grundsätze 1, 6 und 10 des Nürnberger Kodex.

Den Brief im Wortlaut lesen:

Den Brief unterschreiben kann man hier: http://we-for-humanity.org/de/

Die Antwort der EMA

Am 15. 9. 2021 versendete die EMA im Namen von Dr. Juan García Burgos eine Antwort auf den Offenen Brief, in dem sie die Bedenken der Adressaten herunterspielt.

Wenn Millionen von Menschen geimpft werden, ist es unvermeidlich, dass nach der Impfung seltene, aber schwerwiegende Zwischenfälle oder Krankheiten festgestellt werden. Klinische Studien können nicht so ausgelegt werden, dass alle seltenen Ereignisse entdeckt werden, da sie sonst nicht durchführbar wären.

Sie hält die von den Verfassern des offenen Briefes angestellten Vergleiche für unzutreffend und unangemessen.

In der Tat könnte dies als Herabsetzung des Leidens und der Würde derjenigen empfunden werden, die die schrecklichen Ereignisse des Holocaust erlebt haben.

Man gibt des Weiteren zu bedenken, dass „die Tatsache, dass jemand nach einer Impfung ein medizinisches Problem hatte oder gestorben ist, nicht bedeutet, dass dies durch den Impfstoff verursacht wurde.“

Dies kann beispielsweise durch gesundheitliche Probleme verursacht worden sein, die nicht mit der Impfung zusammenhängen. Bei den meisten Arzneimitteln wird die überwiegende Mehrheit der gemeldeten mutmaßlichen Nebenwirkungen letztendlich nicht als durch den Impfstoff verursacht bestätigt.
Bitte beachten Sie, dass aufgrund der großen Zahl von Menschen, die in kurzer Zeit geimpft werden, und des geschärften Bewusstseins der Menschen, wie wichtig es ist, vermutete Nebenwirkungen zu melden, mit einer hohen Zahl von Meldungen über vermutete Nebenwirkungen zu rechnen ist. Außerdem erkranken oder sterben in der EU jeden Tag Tausende von Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen. In Anbetracht der Zahl der Geimpften (fast 400 Millionen Menschen in der EU wurden bisher geimpft) ist daher zu erwarten, dass nach der Impfung eine sehr hohe Zahl von Nebenwirkungen gemeldet wird.

Den Antwortbrief der EMA hier lesen.

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