Dem modernen Menschen fehlt der Sinn – Jochen Kirchhoff im Gespräch

Jochen Kirchhoff ist Philosoph und Autor mit dem Schwerpunkt transzendentale Naturphilosophie und lebt in Berlin.

Jochen Kirchhoff interessiert sich für die Fragen die übrig bleiben. Das Novum seiner philosophischen Arbeit liegt in der tiefgreifenden geistigen Beschäftigung mit dem Kosmos, die seinen Betrachtungen zugrunde liegt. Für Kirchhoff ist klar: „Die Dinge haben eine Wesenhaftigkeit“ und bleiben in ihrem tiefsten Inneren rätselhaft. Der Versuch ihren Kern, ihre Bedeutung mithilfe der empirischen Wissenschaften zu ergründen ist hiernach immer geprägt von fatalem Reduktionismus und somit zum Scheitern verurteilt. In jenem Reduktionismus, der rein formalistisch mathematischen Betrachtung der Welt liegt für Kirchhoff nicht nur die Tragik des modernen Massenmenschen sondern auch eine fundamentale Bedrohung der Menschenwürde. Für ihn laufen sowohl die Maßnahmen der Coronapolitik, die er als Teil einer Religion ohne Transzendenz versteht, als auch die Hybris transhumanistischer Bestrebungen dem wahren Wesenskern des Menschen zuwider, denn dieser ist eigentlich, so Kirchhoff ein hohes, schöpferisches Wesen, das immer das Potenzial in sich trägt sich wieder mit kosmischer Ganzheitlichkeit zu verbinden. Im Gespräch mit KaiserTV spricht Kirchhoff über die Bewusstseinsaufgabe des Menschen, seine tiefe Sehnsucht nach Sinn, die Fehlentwicklung der Wissenschaft des Abendlandes und warum ein Lockdown nichts mit Menschenwürde zu tun hat.

5 Kommentare

  1. Ein wunderbares Gespräch! Das Zuhören hat großen Spaß gemacht.
    Aber Licht als kolossales Rätsel zu sehen, betrifft nur das Mainstream-Wissen. Masse und Ladung auch. Hypothetisch ist es inzwischen erklärbar, mit dem Wirbelweltbild. Wir können Licht sehen und technisch speichern, auch Röntgenlicht oder Infrarot, weil es immerhin mit Materie wechselwirkt. Es hat einen ähnlichen Aufbau wie die Materie des Sensors, aus den gleichen Bestandteilen (Subwirbel aus Anu), nur sind diese bei Licht so symmetrisch angeordnet, dass es zu keiner Gesamtdrehung kommt, die wie ein Tornado zu Sog (=Masse) führt und rechts-links Drehimpuls (Ladung +-) eine Außenwirkung als Materie hat. Ohne diese Gesamtdrehung kann es nicht abgelenkt werden, sogar kaum von der Gravitation. Es bewegt sich auch viel schneller, wird ungestört (als Hohlraum) durch den Hintergrund gedrückt, bildet sich wegen der Drehrichtungsänderung des umgebenden Mediums eine Art Dampfkissen, wie ein Wassertropfen auf der glühenden Herdplatte. Es wird frei bei zerfallender Materie, die auch Subteilchen-Paare beherbergt, besonders viele stecken in Sauerstoff. Das extremste Nicht-Licht ist Wasserstoff, weil es nur aus Dreiergruppen seiner rechts- oder linksdrehenden Minimirbel steht. Mehr dazu wird z.B. hier https://www.youtube.com/watch?v=O7Rj7Xaz8j0 erklärt. Gabi Müller

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  2. Schön! Das erste Mal, dass ich Kirchoff verstehe. Oder dies zumindest glaube.

    Es fällt einfacher an gute ‚Entitäten‘ zu denken als an dämonische, gell?!

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