Stark mutierte SARS-CoV-2-Variante A.30 entzieht sich den durch den Impfstoff ausgelösten Antikörpern

Aus einer am 25. 10. 2021 in der Zeitschrift „Nature“ veröffentlichten Studie, die von den Göttinger Forschern Prerna Arora, Cheila Rocha, Amy Kempf et al. geht hervor, dass das Spike-Protein einer SARS-CoV-2-Variante stark mutiert ist und sich „mit hoher Effizienz den durch den Impfstoff ausgelösten Antikörpern entzieht“.

Diese Variante (genannt A.30) existiert in freier Wildbahn und wurde bei Patienten auf mindestens zwei Kontinenten gefunden.

Sie überwindet sowohl den mRNA- als auch den DNA/AAV-Impfstoff, so die Forscher.

In der Studie heißt es:

Das Auftreten von SARS-CoV-2-Varianten mit S-Protein-Mutationen, die eine Resistenz gegen die Neutralisierung bewirken, könnte jedoch die Wirksamkeit des Impfstoffs beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten sich neu auftretende Virusvarianten mit erhöhter Übertragbarkeit, die wahrscheinlich auf veränderte Wechselwirkungen zwischen Virus und Wirtszelle zurückzuführen sind, rasch weltweit verbreiten.

Prerna Arora, Cheila Rocha, Amy Kempf et al.: The spike protein of SARS-CoV-2 variant A.30 is heavily mutated and evades vaccine-induced antibodies with high efficiency. Cell Mol Immunol (2021).

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