Von den Freuden der Pflicht – Precht und die Pflicht | Teil 2

Eigentlich könnte man Prechts Buch „Von der Pflicht“ mitsamt seiner auf falschen Grundannahmen beruhenden und somit in eine ebenso fehlerhafte Folgerung mündenden Argumentationslinie – die Leute sollten verdammt noch mal brave Staatsbürger sein und die Gesetze einhalten – längst ad acta legen.

Und doch ist es spannend zu sehen, warum das Thema “Pflicht” einen Autor wie Precht so zu faszinieren scheint – gerade in einer Zeit, in der Freiheitsräume und Selbstbestimmungsmöglichkeiten unter das Mindestmaß des Menschenwürdigen zusammenschrumpfen, die Anmaßungen des Staates ins Autoritäre anwachsen und man wahrlich anderes von einem Philosophen erwarten sollte als eine Ode an unsere „Verpflichtung“ als Staatsbürger.

Es folgt: eine philosophische Analyse und meine Widerrede gegen Prechts Schrift über die Freuden der Pflicht, die vielmehr einer hingebungsvoll verfassten Fleißarbeit als der Strafarbeit aus Sigfried Lenz‘ „Deutschstunde“ gleicht.

Teil 1 meiner Besprechung von Richard David Prechts Buch „Von der Pflicht“ findet ihr hier: Philosophie für Untertanen – Precht und die Pflicht | Teil 1 https://youtu.be/9b1qyeNC9GI

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