Der Stoff, aus dem die Wissenschaft gemacht ist

Tom Wolfe beschäftigt sich in „Das Königreich der Sprache“ mit der Frage nach dem Sprachursprung – und mehr noch mit den Eitelkeiten des Wissenschaftsbetriebs Der Gebrauch der Sprache unterscheidet uns von den Tieren. Und so ist die Frage nach dem Ursprung der Sprache gleichzeitig eine Frage nach der Menschwerdung unserer Spezies. Zugespitzt könnte man sagen: … Der Stoff, aus dem die Wissenschaft gemacht ist weiterlesen

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52 Wochen – 52 Bücher

Ich werde ja bald 29, und da habe ich mir gedacht, das nächste Lebensjahr begehe ich, indem ich auf KaiserTV die 52 besten Bücher der Weltliteratur vorstelle - vom Gilgamesh-Epos bis zu „Unter ...“ ääääh bis zu Daniel Kehlmann oder so. Jede Woche eins.  „Das ist ja alles schön und gut“, mögt ihr sagen, „aber … 52 Wochen – 52 Bücher weiterlesen

Aus der Geschichte der Trennungen – Jeffrey Eugenides’ Roman/Epos „Middlesex“

Zwischen Geschlecht und Charakter – Jeffrey Eugenides’ Roman/Epos „Middlesex“ Auch wenn ich die Werbestrategie des Rowohlt-Verlages, die dem „unaussprechlichen“ Nachnamen des Autors [ju:’dʒenidəs] die Unvergesslichkeit seines neuesten Werkes [‚midlseks] gegenüber stellt, nicht ganz nachvollziehen kann (es gibt wohl weit zungenbrecherischere Autorennamen als diesen – man denke nur an Stanisław Przybyszewski oder Teixeira de Pascoais), so … Aus der Geschichte der Trennungen – Jeffrey Eugenides’ Roman/Epos „Middlesex“ weiterlesen

Geschichten erzählen – Ursula K. Le Guin

Nach Nahrung, Schutz und Kameradschaft sind es Geschichten, die wir am meisten auf der Welt brauchen. - Philip Pullman Wozu Kunst? Wozu Literatur? Wozu Geschichten erzählen? Kunst stört uns, Kunst weckt uns. Kunst holt uns aus unseren Routinen heraus. Geschichten zeigen uns eine andere Welt als die, die vor unseren Augen liegt. Sie  weiten unsere … Geschichten erzählen – Ursula K. Le Guin weiterlesen

Irene Dische: „Schwarz und Weiß“ – Gerd Sonntags Buch des Jahres

"Schwarz und Weiß" ist die ultimative Liebesgeschichte, und so schön beginnt sie: die hyperintelligente Lili aus Upper West Side trifft den blauäugigen Farbigen Duke aus Florida –, das perfekte amerikanische Paar am dafür geeignetsten Ort und zu gegebener Zeit: nämlich in den frühen 70er Jahren in New York, als es in linksliberalen intellektuellen Kreisen chic … Irene Dische: „Schwarz und Weiß“ – Gerd Sonntags Buch des Jahres weiterlesen

Paul Auster: 4 3 2 1.

„Wir schreiben um das Leben zweimal zu schmecken, im Augenblick und im Rückblick“, heißt es bei Anaïs Nin. Beim Lesen gilt das Gleiche – wir verdoppeln unser Leben, schmecken es zweimal, und haben zudem Teil an mannigfachen anderen Leben und Geschichten. Paul Auster scheint selbst das nicht gereicht zu haben: Gleich vier mal schreibt er ein … Paul Auster: 4 3 2 1. weiterlesen