Es gibt Orte, die dir Angst machen

Gerhard Jägers Erstling „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ erzählt von der lebensverändernden Suche nach den verschütteten Geschichten Geschichten, in denen ein Fremder in ein abgelegenes Bergdorf kommt und entweder seine neue Umwelt verändert oder von ihr verändert wird, gibt es von Thomas Bernhards „Frost“ bis Lars von Triers „Dogville“ viele. Viele … Es gibt Orte, die dir Angst machen weiterlesen

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„Unter der Haut“ auf der Blogbuster-Preis-Longlist

Der Blogbuster-Preis ist etwas Neues. 15 Blogger wählen jeweils einen Roman für eine Longlist aus, aus der eine Jury um Elisabeth Ruge, Denis Scheck und Tobias Nazemi bis Ende April wiederum drei auswählt. Einer dieser drei Romane gewinnt eine Zusammenarbeit mit der Literaturagentur Elisabeth Ruge und eine Veröffentlichung bei Klett-Cotta. Warum ist das so neuartig? Diejenigen, die … „Unter der Haut“ auf der Blogbuster-Preis-Longlist weiterlesen

Ulrich Ziegers Roman „Durchzug eines Regenbandes“

Größe und Tragik der Postmoderne ist es, dass mit ihr jede Unterscheidung verwischt wird, die helfen könnte, sich über den Wert ihrer Produkte zu verständigen. Eindeutigkeit, Bestimmtheit, Bedeutung ...? Alles dahin. Aber waren diese drei nicht seit jeher Feinde jeder echten Kunst? Und so fällt es auch bei Ulrich Ziegers Roman „Durchzug eines Regenbandes“ nicht … Ulrich Ziegers Roman „Durchzug eines Regenbandes“ weiterlesen

Peter Buwalda: Bonita Avenue

Liest man Peter Buwaldas „Bonita Avenue“ ein halbes Jahr nach den überwiegend begeisterten Besprechungen des deutschen Feuilletons erneut, so fällt auf, wie unscheinbar, ja konventionell die erzählerischen Fähigkeiten und sprachlichen Mittel seines Autors wirken - verglichen mit den fast hymnischen Lobpreisungen, die in dem 2010 in den Niederlanden erschienenen Roman ein "in seiner sprachlichen Wucht kühnes … Peter Buwalda: Bonita Avenue weiterlesen

Teresa Präauers Roman „Johnny und Jean“

Mein Name sei Johnny Teresa Präauer entwirft in ihrem zweiten Roman "Johnny und Jean" das Porträt eines jungen Mannes als Künstler   "Ich stelle mir vor" - so beginnt es, und beginnt so nicht alle Literatur? Mit der Beschwörung der Geisterwelt unserer Imagination, mit der Aktivierung des Möglichkeitssinns? Und nicht nur alle Literatur, sondern gleich … Teresa Präauers Roman „Johnny und Jean“ weiterlesen

Ein Arschloch in einem schlechten Roman – Über Norbert Gstreins „In der freien Welt“

Ich stelle euch den neuen Roman des österreichischen Schriftstellers Norbert Gstrein vor - es geht um starke und schwache Männer, um die USA, Österreich und Israel, um philosemitischen Exotikwahn deutscher Frauen und Bernhardeske Literaturbetriebsatiren, um "Juden in Waffen" und Palästinenser in Viehschleusen, um die Kunst und das Scheitern und um die Kunst des Scheiterns ... ... und, wie immer, vor allem … Ein Arschloch in einem schlechten Roman – Über Norbert Gstreins „In der freien Welt“ weiterlesen