Der Ruf der Horde

Gegen den »Ruf der Horde« (Karl Popper), gegen den weltweit grassierenden, primitiven Populismus vergegenwärtigt Mario Vargas Llosa die Traditionen des Liberalismus, die ihn geprägt, bereichert und ein ganzes Leben lang geleitet haben – als politischen Schriftsteller wie als schreibenden Politiker.

Für seine politischen Überzeugungen ist der peruanische Nobelpreisträger jahrzehntelang kritisiert, beschimpft und angefeindet worden – aber was, wenn er recht hatte? Und welche Denker, welche Bücher haben ihm zu diesen Überzeugungen verholfen?

Mit essayistischer Verve und analytischem Scharfsinn schreibt Mario Vargas Llosa über seine Heroen des historischen Liberalismus, über Adam Smith, José Ortega y Gasset, Friedrich Hayek, Karl Popper, Raymond Aron, Isaiah Berlin und Jean-François Revel. Denn sie haben ihn mit einer ganz anderen Denkungsart vertraut gemacht, mit einer Denkungsart, die das Individuum stets höher stellte als die »Horde«, die Nation, die Klasse oder die Partei und die die freie Meinungsäußerung immer schon als fundamentalen Wert für das Gedeihen von Demokratie zu verteidigen wusste.

Buch kaufen: https://amzn.to/2K3mDBQ

Werbeanzeigen

Der Aufstand der Massen

[BUCH DES JAHRES 2016]

Bis Jahresende erscheinen auf KaiserTV in lockerer Folge ein paar Buchempfehlungen: Leserinnen und Leser schreiben über ihr ganz eigenes BUCH DES JAHRES 2016.

Heute schreibt Michael Maria Krügel über Albert Sánchez Piñols Roman „Pandora im Kongo“:

 

81Zk5tMcMHL.jpgDer Kongo ist ein grüner Ozean – geheimnisvoll und voller Gefahren. Um einen Mord an zwei jungen englischen Aristokraten aufzuklären, begibt sich der junge Schriftsteller Thomson vor einhundert Jahren, im Auftrag des Londoner Anwalts Norton, auf eine abenteuerliche Expedition ins Dickicht des Urwalds. Und was er hier erleben wird, dass haben Sie, werte Literaturfreunde, noch nie jemals zuvor in dieser Komplexität und Dramatik in einem anderen Buch lesen können. Das verspreche ich Ihnen! Die Suche nach der Wahrheit führt ihn immer tiefer in das Herz Afrikas – dieses endlose Meer von Bäumen. Albert Sánchez Piñol, der aufregendste Autor Kataloniens, hat sich mit seinem zweiten Buch selbst übertroffen – „Pandora im Kongo“ ist ein furioser Roman über das Erzählen, ein packendes Abenteuer, eine bewegende Liebesgeschichte und am Ende…!