Der junge Marx oder Was man sieht und was man nicht sieht

Eine kurze Kritik Wer ist der Hauptdarsteller dieses Films? August Diehl, weil er den Titelhelden spielt? Stefan Konarske, weil er den sympathischeren Engels verkörpert? Vicky Krieps, weil sie der Misere der Frau um 1848 ein Gesicht gibt? Oder doch Peter Benedict, weil er als Engels' ausbeuterischer Kapitalistenvater den diabolischen Antagonisten verkörpert, der den Kampf für … Weiterlesen Der junge Marx oder Was man sieht und was man nicht sieht

Advertisements

Die Philosophie bei „The Walking Dead“

Ich hatte schon in der dritten Staffel von The Walking Dead gedacht, dass das eine schöne Einführung in die Staatsphilosophie ist ... na ja, eher ein kleiner Einblick in die Geschichte der Entstehung von Staaten. Der Gouvernor war nämlich so eine psychopathisch-verführerische Erscheinung, dass die Menschen ihm vertraut haben, sich um die Belange der Gemeinde … Weiterlesen Die Philosophie bei „The Walking Dead“

„Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf

Dieser Film ist ein Zwitterwesen. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Zu ambitioniert für ein B-Movie, zu naiv für ernstzunehmendes Autorenkino. Man kann Regisseur Dominik Graf, mehrfacher Grimme-Preisträger, momentan nicht gut kritisieren, und wenn man es tut, sieht es nach Querulantentum aus Prinzip aus. Und tatsächlich braucht es nach "Fack ju, Göhte" anscheinend nur ein das deutsche … Weiterlesen „Die geliebten Schwestern“ von Dominik Graf

Im Kino mit Peter Handke

Der Film "Peter Handke. Bin im Wald, kann sein, daß ich mich verspäte" von Corinna Belz zeigt den Schriftsteller im Jahr 2014. Die neunzig Minuten werden ganz und gar von der Person Handkes getragen, ohne dass der Zuschauer ihm auch nur für einen Moment nah käme - wie könnte es auch anders sein. Rückblicke auf Princeton oder … Weiterlesen Im Kino mit Peter Handke

Die Utopie des dionysischen Lebens – „Hangover“ (I und II)

Der Reiz von "Hangover" besteht neben aller Absurdität der Witze und Situationen vor allem darin, dass der Film mit der Suche seiner Helden nach Abenteuer in Las Vegas einen aufschlussreichen Blick auf unsere Wertungen und Haltungen gegenüber Kultur, Zivilisation und Gesellschaft eröffnet. Das Wesen all dieses Zivilisatorischen, wie es dem Bereich des Natürlichen ideell entgegengesetzt … Weiterlesen Die Utopie des dionysischen Lebens – „Hangover“ (I und II)

Und James Bond weinte – Skyfall

Immer schon war klar, dass dieser Bond ein Problem haben muss. Bond, der Bindungsunfähige. Bond, der frauenfeindliche Dinosaurier.  Bond, der Autoritätsverweigerer. Der Todesverachtende. Der  Draufgänger mit dem narzisstischen Glauben, er würde immer leben. Psychologische Betrachtungen zum Film "Skyfall" Und dass dieses Problem in der Kindheit dieser Figur liegen muss, ist sowieso klar. Am Anfang war die … Weiterlesen Und James Bond weinte – Skyfall

Vom Versuch, ein Mensch zu werden – Terminator: Genisys

Wenn der Mensch wirklich mehr sein will als ein Uhrwerk, eine voreingestellte Mechanik, deren Wert sich in ihrem Funktionieren erschöpft, wie kann er sich beweisen, dass er die Fähigkeit dazu hat? Dass er mehr ist als ein Roboter mit Selbstbewusstsein? Dass er mehr ist als ein T-800, dem man Höflichkeit und Lächeln zum rechten Zeitpunkt … Weiterlesen Vom Versuch, ein Mensch zu werden – Terminator: Genisys