Wie man Bücher liest

Heute geht es in der KaiserTV RadioSchau um die Frage, wie Lesen funktioniert.

  • wie liest man ein Buch richtig
  • wie liest man schnell?
  • wie liest man ein Buch am Tag?
  • wie liest man mit Genuss?
  • wie wählt man die richtigen Bücher aus
  • und vieles mehr …

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Das ganze Video könnt ihr hier sehen:

https://www.patreon.com/posts/heute-18-uhr-wie-11063228

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Angriff der Social Justice Warriors

Mit Philosophie Workout, Meine WikiWelt und UNBLOGD diskutieren wir über das Phänomen „Social Justice Warrior“.

Links und libertär? Samuel Edward Konkin III: Agorismus [RadioSchau 24]

Samuel Edward Konkin III, geboren am 8. Juli 1947 im kanadischen Saskatchewan, gestorben am 23. Februar 2004 in West Los Angeles, Kalifornien, entdeckte früh die libertäre Bewegung in ihrer Entstehungsphase Mitte der 60er Jahre. Dabei wurde Konkin, auch bekannt als SEK3, schnell zu einer prägenden Figur auf ihrem radikalen Flügel. In seinem wichtigsten Werk „Manifest der neuen Libertären“ fasste er seinen Ideen für eine freie Gesellschaft zusammen und prägte dafür die Begriffe „Agorismus“, „Gegenökonomie“, „neulibertär“ und „linkslibertär“.

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Gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Ben Daniel [RadioSchau 14]

Die Gewaltfreie Kommunikation (GFK) ist ein Konzept, das von Marshall B. Rosenberg entwickelt wurde. Es soll Menschen ermöglichen, so miteinander umzugehen, dass der Kommunikationsfluss zu mehr Vertrauen und Freude am Leben führt. GFK kann in diesem Sinne sowohl bei der Kommunikation im Alltag als auch bei der friedlichen Konfliktlösung im persönlichen, beruflichen oder politischen Bereich hilfreich sein. Im Vordergrund steht nicht, andere Menschen zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, sondern eine wertschätzende Beziehung zu entwickeln, die mehr Kooperation und gemeinsame Kreativität im Zusammenleben ermöglicht.

Gibt es Gott? Dawkins: „Der Gotteswahn“ [RadioSchau 13]

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»Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann.

Etienne de la Boetie: Von der freiwilligen Knechtschaft (RadioSchau 9)

Als Boétie diesen Text niederschrieb war er um die 20, sehr wahrscheinlich sogar erst 18 Jahre jung. Veröffentlicht wurde der Text erst mehr als zwei Jahrzehnte später 1574 (auf deutsch erstmalig 1593) durch protestantische Revoluzzer, die sich davon erhofften, den Widerstandswillen der Bevölkerung in den sogenannten Hugenottenkriegen erneut zu entfachen. Sein Jugendfreund Montaignes sah dies nicht gern, weil er um das königlich-loyale Erbe Boéties (er war ab 1553 Gerichtsrat) fürchtete. Er ordnete den revolutionären Text eher als „Jugendsünde“ ein.

Gut 200 Jahre galt der Text als vergessen, als er im 19. Jahrhundert ein Revival erlebte. Er galt in anarchistischen Kreisen als ein frühes Dokument zivilen Ungehorsams und generelle Ablehnung von Herrschaft jeglicher Form. Boétie glaubte nicht an den freundlichen Tyrannen, der es nur gut meint mit seinen Untertanen, um ihr Wohl zu steigern. Er sagt vielmehr, das dort wo Gewalt regiert, es keine Freundschaft zwischen Regierten und Regierer geben kann. Keine Armee der Welt kann den Tyrannen beschützen, fährt er fort. Jeglicher Schutz ist nur Fassade, nur Illusion, um Beschütztsein vorzutäuschen, um den Sturzversuch bereits in den Köpfen zu vereiteln. Auch sieht er die Günstlingswirtschaft unter einem Tyrannen wie unter jedem Herrscher wuchern und erkennt wahrhaftig, wie sich die Gauner um den König scharen, um auch von seiner Herrschaft profitieren zu können. Zur Täuschung und Ablenkung von Elend und Not lässt der Tyrann Volksbelustigungen aufführen, die er aus den Mitteln der Untertanen bezahlt, weil er selbst über kein eigenes Einkommen verfügt.

Alles Ideen, die auch dem modernen Menschen nicht unbekannt sind, weil sich die Prinzipien der Herrschaft auch 460 Jahre später nicht geändert haben.

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