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Goethe Video Videos

Goethe – Nationalist oder Weltbürger?

Muss man das Eigene vor dem Fremden schützen? Oder muss man sich vor geistiger Inzucht hüten und sich dem Fremden öffnen? Wodurch entsteht Eigenheit, wodurch nationale Identität? Gibt es so etwas wie eine Nationalseele, einen Volkscharakter? Auch in der Goethezeit waren diese Fragen schon aktuell – vor allem bei Goethe selbst, wie sich an seiner Vorstellung von Weltliteratur zeigen lässt.

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Bildungsphilosophie Gedanken zu Philosophie und Gesellschaft Interview Marisa Kurz Philosophie PhilosophieTube Video

Philosophie studieren? – Marisa Kurz im Gespräch

Soll man Philosophie studieren? Wie sieht das Studium an einer deutschen Universität aus?
Marisa Kurz, Journalistin und Bloggerin, bewertet ihr Studium an der Ludwig-Maximilian-Universität in München. Ist es richtig, dass man einen sehr guten Abschluss in Philosophie machen kann, ohne je eine philosophische Ganzschrift gelesen zu haben? Kann man die Lektüre von Aristoteles und Immanuel Kant vollständig umgehen? Sollten Klausuren und Lektüreabfragen verpflichtend sein?
Über fehlende Anforderungen, lasche Bewertungsmaßstäbe und mangelhafte didaktische Fähigkeiten der Dozierenden.

 

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Lukas Rietzschel Video

Lukas Rietzschel: Mit der Faust in die Welt schlagen [KaiserTV-Adventskalender 2]

https://youtu.be/3eZ69MgFqQU
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Flagge zeigen! Aber welche?

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Flagge zeigen! Aber welche?

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Medienkritik

Flagge zeigen – aber welche?

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Deutschsprachige Literatur Klaus Modick Modick, Klaus Video

Keyserlings Geheimnis – Klaus Modick im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse

In Leipzig durfte ich mit dem Bestseller-Autor Klaus Modick über seinen neuen Roman „Keyserlings Geheimnis“ sprechen.

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Bernadette Németh Buchkritik Roman

Was machst du mit dem Rest deiner Zeit? – Bernadette Némeths „Der Rest der Zeit“

„Was machst du mit dem Rest deiner Zeit?“

Normalerweise brauchen wir einen Schockmoment, um uns diese Frage zu stellen – einen Schicksalsschlag. Tünde, die Protagonistin von Bernadette Némeths Roman „Der Rest der Zeit“ (Verlag Wortreich), ereilt ein solcher Schicksalsschlag in Form einer anstehenden Halswirbeloperation; ein Ereignis, das sie veranlasst, sich die Frage zu stellen und ihr Leben zu überdenken. Ihre Reflexionen bilden das Grundgerüst des Romans. Tünde, Österreicherin ungarischer Herkunft, ist selber Ärztin, was den Schilderungen der Krankenhauserlebnisse einen besonderen Realismus verleiht. Diese doppelte Realität (Tündes berufliche Erfahrungen mit dem österreichischen Gesundheitssystem sowie ihre eigene Leidensgeschichte) wird schonungslos, mit medizinischem Blick, wiedergegeben – doch unter Verzicht auf jede Effekthascherei. Auch in der ausführlichen Wiedergabe der Leiden, die die Figuren des Romans (Tündes engere Familie) angesichts der „Kapriolen des Schicksals“ ertragen, entgeht die Erzählerin der Versuchung von Melodramatik und Pathos.515athyYJ+L._SX296_BO1,204,203,200_.jpg

Tündes Erinnerungen an ihre Schwangerschaft, an ihre Fehlgeburt, an den Tod ihres Vaters – es wirkt, als könnte sich aus dem Erinnern und Erzählen eine Art Linderung ergeben. Melinda und Adam, Tündes Geschwister, werden uns in ihrer ganzen Menschlichkeit vorgestellt, die darin liegt, wie sie mit ihren Schwächen und Frustrationen umgehen; ebenso wie die von einer entbehrungsreichen Vergangenheit geprägten Eltern.

Das ist alles sehr innerlich. Anekdoten werden aufgeführt, um das Psychodrama der Protagonisten anschaulich werden zu lassen, und nicht, weil sie für ein Fortkommen der Handlung von großer Bedeutung wären. Trotz allem sind sie lebensnah und in ihrem Detailreichtum authentisch, keine bloßen Kopfgeburten der Autorin. Németh findet für dieses handlungsarme Kammerspiel die angemessene Sprache, die präzise und eindringlich, bisweilen lakonisch, aber nicht unpoetisch ist. Sie weiß, dass die Schicksale dieser Menschen genug tragen, als dass man sie künstlich mit einem theatralischen Stil beschweren müsste. Eine kluge Maßnahme war es, dies alles einen eher neutralen Er-Sie-Erzähler schildern zu lassen. Den Roman durchzieht, wenn man einen Topos bemühen wollte, eine geradezu ungarische Melancholie, ruhig und unaufgeregt wie die Donau Pannoniens.

Es geht dem Roman um die seelischen Konflikte seiner Figuren, um nicht mehr und nicht weniger; wie könnte es anders sein, wenn die Themen Vergänglichkeit und Schuld sind. Er nimmt, und darin liegt seine große Stärke, die Leben der vorgestellten Menschen ernst und nicht als bloße Vorlage für ein abstraktes Reflektieren angesichts des Todes. Zudem stehen die unsichtbaren Verbindungen der Figuren zueinander stets merklich im Hintergrund, ihre gemeinsame Geschichte, ihre Verstrickungen und ihre Suche nach einem Miteinander, und am Ende gibt es sogar ein Geheimnis – „Der Rest der Zeit“ ist ein Familienroman im besten Sinne.

 

Bernadette Németh: Der Rest der Zeit. Roman 

Wortreich Verlag, Wien 2017. 328 Seiten, 19,90 €.

ISBN: 978-3903091238

 

 

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Lesungen Gunnar Kaiser Unter der Haut

Lesung aus „Unter der Haut“ in Siegburg

Ich lese aus meinem Roman am 9. März 2018 in der Bernstein-Verlagsbuchhandlung, Gebrüder Remmel [R²]

 

Bildschirmfoto 2018-01-06 um 12.47.40.png

Karten:

http://bvb-remmel.de/termin/buchvorstellung-im-r2-gunnar-kaiser-unter-der-haut

 

Facebook-Veranstaltung

https://www.facebook.com/events/513664692349533/

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Buchkritik Gunnar Kaiser Literatur Unter der Haut

„Unter der Haut“ – erscheint am 1. März 2018

unter der haut
Gunnar Kaiser: Unter der Haut – Verlagsvorschau

Die atemberaubende Geschichte eines bibliophilen Mörders: Mit seiner bedrohlichen wie verführerischen Atmosphäre beschwört dieses beeindruckende Debüt vieles zugleich: die helle und die dunkle Welt der Bücher, den Sommer 1969 im pulsierenden New York sowie eine unheilvolle Freundschaft, deren Hintergründe vom Berlin der 30er Jahre bis in die Zeit des Mauerfalls führen.

Meinen Roman „Unter der Haut“ (Berlin Verlag) könnt ihr hier bestellen: