Gunnars BuchClub 7: Gegenwartsliteratur

Liebe Mitglieder,

ihr habt gewählt! Ich freue mich auf die Lektüre von Christoph Ransmayrs “Atlas eines ängstlichen Mannes”

Bestellen könnt ihr es z. B. https://amzn.to/2DQEybq (Amazon und mich unterstützen) oder in jedem guten Buchladen (den Buchladen unterstützen).

Ab Montag, dem 13. 5. 2019, geht es dann wieder mit der Lektüre los!

Goethe – Nationalist oder Weltbürger?

Muss man das Eigene vor dem Fremden schützen? Oder muss man sich vor geistiger Inzucht hüten und sich dem Fremden öffnen? Wodurch entsteht Eigenheit, wodurch nationale Identität? Gibt es so etwas wie eine Nationalseele, einen Volkscharakter? Auch in der Goethezeit waren diese Fragen schon aktuell – vor allem bei Goethe selbst, wie sich an seiner Vorstellung von Weltliteratur zeigen lässt.

Keyserlings Geheimnis – Klaus Modick im Gespräch auf der Leipziger Buchmesse

In Leipzig durfte ich mit dem Bestseller-Autor Klaus Modick über seinen neuen Roman „Keyserlings Geheimnis“ sprechen.

Lesung aus „Unter der Haut“ in Siegburg

Ich lese aus meinem Roman am 9. März 2018 in der Bernstein-Verlagsbuchhandlung, Gebrüder Remmel [R²]

 

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Karten:

http://bvb-remmel.de/termin/buchvorstellung-im-r2-gunnar-kaiser-unter-der-haut

 

Facebook-Veranstaltung

https://www.facebook.com/events/513664692349533/

„Unter der Haut“ – erscheint am 1. März 2018

unter der haut
Gunnar Kaiser: Unter der Haut – Verlagsvorschau

Die atemberaubende Geschichte eines bibliophilen Mörders: Mit seiner bedrohlichen wie verführerischen Atmosphäre beschwört dieses beeindruckende Debüt vieles zugleich: die helle und die dunkle Welt der Bücher, den Sommer 1969 im pulsierenden New York sowie eine unheilvolle Freundschaft, deren Hintergründe vom Berlin der 30er Jahre bis in die Zeit des Mauerfalls führen.

Meinen Roman „Unter der Haut“ (Berlin Verlag) könnt ihr hier bestellen:

„So tun als ob es regnet“ – Katja Kutschs Roman des Jahres

„So tun als ob es regnet“ von Iris Wolff ist ein echter Hochgenuss für alle diejenigen, die Freude an einer poetisch sinnlichen Sprache haben. Dazu gehöre ich in jedem Fall. Ich freue mich immer, wenn es jemand fertig bringt, mit Worten derart toll umzugehen, dass es mir fast schon e51uy6MmFCeL._SX312_BO1,204,203,200_.jpggal ist, was erzählt wird, Hauptsache sie oder er erzählt überhaupt – am liebsten mit schönen langen Sätzen, die eine eigene Melodie erzeugen und einem zeigen, wie tief Sprache einen berühren kann – Hemingway mal ausgenommen, der kann das auch in knappen Sätzen. Genau wegen der virtuosen Sprache aber konnte ich nun das Buch „So tun als ob es regnet“ nicht mehr aus den Händen legen, als mir der Titel zufällig in einer Buchhandlung in die Hände fiel. Und wie das bei einer richtig tollen Autorin nun mal so ist, ist es am Ende dann doch nicht so egal, was sie erzählt. Iris Wolff bringt es fertig eine Familiengeschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckt auf nur 160 Seiten zu erzählen, in vier Episoden, die sehr leise und gleichzeitig sehr einfühlsam beschrieben sind. Manche Szenen wie die des Motorradfahrers, der davon überzeugt ist, jeden Moment zu sterben oder die der Frau, die auf die Rückkehr eines Bootes wartet, gehen mir nicht mehr aus dem Kopf. Es geht dabei um nicht weniger als den Zufall, das Schicksal und um Entscheidungen, die man trifft und die das Leben und die Persönlichkeit der nachfolgenden Generationen prägen. Definitiv meine schönste Leseüberraschung in 2017.

 

Katja Kutsch