Bedingungsloses Grundeinkommen – Als das Wünschen noch geholfen hat

Die inflationäre Geldmengenausweitung hat einen verheerenden Einfluss auf die moralische Verfasstheit einer Gesellschaft. Eine staatliche Zentralbank ist wie ein Geist aus der Flasche, der dir jeden Wunsch erfüllen kann. Mit ähnlichen Folgen für den Wünschenden: Je mehr Geld aus dem Nichts geschaffen wird, desto verkommener werden die Menschen, die es benutzen müssen. Die wahre Kaufkraft … Bedingungsloses Grundeinkommen – Als das Wünschen noch geholfen hat weiterlesen

Klimawandel und Kinderheirat

Gestern noch habe ich Philipp Blom gefragt, ob die Diskussion um den menschengemachten Klimawandel zu vergleichen ist mit dem Hexenwahn des Mittelalters: auf Teufel komm raus den Schuldigen finden zu wollen für den plötzlichen Wandel. (Bloms Antwort hier)Heute kommt dann das: >"Climate change” and “child marriage” are “interconnected” issues, said Chelsea Clinton on Monday.< http://www.dailywire.com/news/16752/chelsea-clinton-climate-change-connects-child-robert-kraychik

Die Welt aus den Angeln – Philipp Blom im Gespräch

Vor vierhundert Jahren veränderte sich das Klima in Europa auf dramatische Weise und stieß damit viele Prozesse an, die zu einer neuartigen Weltsicht geführt haben. Aufklärerisches Gedankengut, die wissenschaftliche Methode, religiöse Toleranz, der Kapitalismus und die Idee der Menschenrechte haben sich in dieser Zeit entwickelt – als Antwort der Menschen auf sich wandelnde Lebensbedingungen. In … Die Welt aus den Angeln – Philipp Blom im Gespräch weiterlesen

Was die Welt im Innersten zusammenhält – Jürgen Beetz im Gespräch

  Rückkopplung ist eines der mächtigsten Wirkprinzipien der Welt, schreibt Jürgen Beetz in seinem Buch "Feedback" (Springer Spektrum 2015). Sie bestimmt unser Leben in allen Bereichen – von Wissenschaft und Technik über Gesellschaft und unser Alltagsleben. Herr Beetz, was genau ist unter diesem Prinzip zu verstehen? Das habe ich in den ersten Kapiteln meines Buches … Was die Welt im Innersten zusammenhält – Jürgen Beetz im Gespräch weiterlesen

Paul Auster: 4 3 2 1.

„Wir schreiben um das Leben zweimal zu schmecken, im Augenblick und im Rückblick“, heißt es bei Anaïs Nin. Beim Lesen gilt das Gleiche – wir verdoppeln unser Leben, schmecken es zweimal, und haben zudem Teil an mannigfachen anderen Leben und Geschichten. Paul Auster scheint selbst das nicht gereicht zu haben: Gleich vier mal schreibt er ein … Paul Auster: 4 3 2 1. weiterlesen

Es gibt Orte, die dir Angst machen

Gerhard Jägers Erstling „Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod“ erzählt von der lebensverändernden Suche nach den verschütteten Geschichten Geschichten, in denen ein Fremder in ein abgelegenes Bergdorf kommt und entweder seine neue Umwelt verändert oder von ihr verändert wird, gibt es von Thomas Bernhards „Frost“ bis Lars von Triers „Dogville“ viele. Viele … Es gibt Orte, die dir Angst machen weiterlesen

Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum – Interview mit Robert Hahn

Ein Gespräch mit Robert Hahn über Max Stirners Hauptwerk "Der Einzige und sein Eigentum". Stirners Philosophie weist im Kern, unter Abzug aller Polemik, auf Praxis: nach der Aufklärung gelte es, um wirklich den viel beschworenen Ausgang aus der „Unmündigkeit“ zu schaffen, auch das „Jenseits in Uns“ zu beseitigen. Den so entstandenen bzw. beschaffenen Menschen nennt … Max Stirner: Der Einzige und sein Eigentum – Interview mit Robert Hahn weiterlesen