„Corona bei 80 Prozent der offiziellen Covid-Toten wohl nicht Todesursache“ – neue IGES-Analyse wirft Fragen zur Corona-Statistik auf

Die Debatte um die Corona-Toten scheint in eine neue Runde zu gehen. Das IGES Institut, ein in Berlin ansässiges unabhängiges Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastruktur- und Gesundheitsfragen, hat eine neue Analyse vorgelegt. Das Ergebnis: Die seit Anfang Juli verzeichneten Corona-Toten sind zu 80 Prozent nicht wirklich an Corona verstorben. Und das Robert-Koch-Institut (RKI) weiß um diesen Tatbestand.

In die offizielle Corona-Sterbefallstatistik vom RKI fließen zu viele Verstorbene, die „im Zusammenhang mit COVID-19“ gestorben sind. Diesen Schluss zieht der Mediziner, Soziologe und Leiter des IGES Bertram Häussler gemeinsam mit seinen Wissenschaftlern. Im August 2020 erstellten die Forscher auf Basis wissenschaftlicher Analysen den „Pandemie-Monitor“, der bis heute täglich aktualisiert wird. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die Sterbestatistik zunehmend verzerrt wird und es trotz steigender Infektionszahlen keine „massive Sterblichkeit“ gibt.

In der aktuellen Analyse, vom 1. bis zum 19. August 2021, sind pro Tag rund 18 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet worden. Tatsächlich sind den Corona-Toten aber nur 7 Personen zuzurechnen, denn bei 11 dieser Fälle liegt die Infektion mindestens 5 oder mehr Wochen zurück. Häussler äußerte sich der Tageszeitung Welt gegenüber folgendermaßen: „Die Sterbezahlen sind sehr niedrig, und – man muss es leider sagen – auch diese Zahl liegt noch zu hoch. Es werden mehr Todesfälle gemeldet, als tatsächlich an Corona gestorben sind.“ Als Beispiel nennt er einen Fall, bei dem ein Mensch 2020 einen positiven SARS-CoV-2-Test hatte, „jetzt aber an Herzversagen gestorben ist“. So kommt es vor, dass das Gesundheitsamt Tote einer vor Monaten gemeldeten und längst durchgestandenen Corona-Infektion zuordnet. Diese würden alle in der Statistik festgehalten werden, so Häussler.

Das Besondere an dem Sachverhalt ist, dass das RKI um solche Fälle weiß und dies auch bestätigt. Jedoch will das Leitforschungsinstitut keinen Corona-Toten verfehlen. Großbritannien, als Gegenbeispiel, hat für solche Fälle eine Vier-Wochen-Frist. Alle Todesfälle, die innerhalb vor vier Wochen im Zusammenhang mit einem positiven Corona-Test geschehen, fließen in die Statistik mit ein. Liegt der Fall aber länger zurück, wird er außen vor gelassen.

Zur Einführung der Hospitalisierungsrate stimmt sich Häussler freudig ein, denn er befürwortet den Schritt der Politik. Laut ihm „sagt die Inzidenz kaum noch etwas über die schweren Verläufe aus“. Mittlerweile sei der Punkt erreicht, bei dem das durchschnittliche Alter der Infizierten auf unter 30 gesunken ist. Diese Gruppe sei zwar noch verstärkt ungeimpft, aber sehr jung und somit nicht schwer durch das Virus betroffen. Für ihn ist es deshalb „sinnlos, bei einer Inzidenz von über 50 an einen Lockdown zu denken“.

Verlässliche Daten zur COVID-19-Pandemie fehlen in der Bundesrepublik Deutschland noch immer. Erst vor der fußball-Europameisterschaft kam der Intensivbetten-Skandal ans Licht, bis dieser in den Schatten der Fußballspiele gerückt ist. Aber auch aktuell gibt es Fälle, die zeigen, dass es mit exakten Daten nicht weit her ist. So gab es kürzlich auch diverse Schlagzeilen um die genauen Zahlen zur Impfkampagne. Der Ifo-Chef Clemens Fuest wirft der Regierung ein „gewaltiges Versäumnis“ vor, noch immer keine verlässliche Teststrategie auf die Reihe gebracht zu haben. Ebenso interessant ist, dass die USA ab kommendem Jahr den PCR-Test einstellen möchte und zu einem komplexeren Test aufruft, der zwischen Grippe- und Corona-Viren unterscheiden kann.

3 Kommentare

  1. Auch das wird im neuen Krieg den marschierenden deutschen Volkskörper nicht zum Anhalten bringen …
    mal kurz zurückgeblättert : „Wir sind mehr“, „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“, „Führer befiehl, wir folgen Dir“, „… bis zum Endsieg“, „Wir Deutschen fürchten Gott; sonst nichts auf der Welt“ … Überhöhung, Gleichschaltung, Feindbildgenese, Militanz, Führerkult … diesen Menschen kann nicht geholfen werden. Sie lieben „das Bündel“ und den Untergang darin. Sie sind nicht in der Lage, sich selbst zu revidieren.

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  2. Der „Bohrer“ in den hohlen, innen faulen „Coronablock“ besteht in der eigentlich klar bewiesenen Tatsache, dass diese Pandemie gar nicht existiert. Sie ist ein geniales Blendwerk als politisches Machtinstrument. In diesen Block müssen wir so lange hineinbohren, bis der faulige Gestank nach aussen tritt. – Verfolgt man zum Bsp. Marcel Barz‘ Vortrag „die Pandemie in den Rohdaten“ wird es klar. Alles anderen Betrachtungen zu Corona sind dann hinfällig. Im Grunde müsste ebenso propagandamässig täglich diese Tatsache der Öffentlichkeit eingehämmert werden.

    Es ist wie eine Rechnung, die ein ganzes Buch füllt. Ständig unterhalten wir uns über die raffinierten Rechenoperationen und Herleitungen zBsp. auf Seite 200ff obwohl wir wissen, dass diese Rechnung ganz zu Beginn bereits einen gravierenden Fehler aufweist, so dass alles falsch ist…

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