Deutscher Ärztetag zu Kindern und Jugendlichen: Recht auf Bildung nur mit Impfung

„Die notwendige Impfstrategie für Kinder und Jugendliche 2021/2022“ – dies ist einer der zentralen Beschlüsse des diesjährigen Deutschen Ärztetages vom 04. – 05. Mai 2021. Der Beschluss ist noch keine gesetzliche Bestimmung, jedoch ein dringender Appell der Ärzte an die Bunderegierung, schnellstmöglich einen Impfplan für Jugendliche, und vor allem Kinder, zu entwickeln und vor dem Einsetzen dieses Winters umzusetzen.

Konkrete Forderungen sind, die Forschung an Impfstoffen zu bekräftigen, die speziell für Kinder unter 16 Jahren geeignet sind (derzeitige Impfstoffe sind dies offenbar nicht), ausreichend Impfstoffe (für jedes Kind) zur Verfügung zu stellen und ganz besonders wichtig: „proaktiv mediale Kommunikation für die Impfung von Kindern und Jugendlichen vorzubereiten und umzusetzen“.

Ihre Begründung lautet wie folgt: Um eine Herdenimmunität zu erreichen, müsse die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, derzeit ca. 14% der deutschen Bevölkerung, entweder geimpft oder auf natürliche Weise durchseucht werden. Da auch Kinder und Jugendliche anfällig für schwere gesundheitliche Folgen bei einer Erkrankung mit SARS-CoV-2 seien, sei von Durchseuchung abzusehen. Die Immunität von Kindern und Jugendlichen müsse also durch Impfung erzeugt werden.

Die Ärzte und Ärztinnen fordern zudem einen faktischen Ausschluss von nicht geimpften Kindern und Jugendlichen aus Schulen, Kindergärten und Kitas. „Das Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch kann im Winter 2021/2022 nur mit einer rechtzeitigen COVID-19-Impfung gesichert werden. Ohne rechtzeitige Impfung, insbesondere auch für jüngere Kinder, führt ein erneuter Lockdown für diese Altersgruppe zu weiteren gravierenden negativen Folgen für die kindliche psychische Entwicklung.“

Das Fazit der Ärzte: „Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilnahme erlangen Familien mit Kindern nur mit geimpften Kindern zurück“.

Quelle: Beschlussprotokoll des 124. Deutschen Ärztetags. Berlin, 04. – 05. Mai 2021. https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/124.DAET/Beschlussprotokoll_Stand_06.05.2021.pdf.

Bildrechte: Christian Glawe-Griebel, helliwood.com

10 Gedanken zu “Deutscher Ärztetag zu Kindern und Jugendlichen: Recht auf Bildung nur mit Impfung

  1. Entsetzlich.

    Da frage ich mich, welche Art von Legitimation hat dieses Gremium (Bundesärztekammer, Ärztetag), denn eine fachliche Qualifikation haben sie offensichtlich nicht:
    „Da auch Kinder und Jugendliche anfällig für schwere gesundheitliche Folgen bei einer Erkrankung mit SARS-CoV-2 seien, sei von Durchseuchung abzusehen. “
    Das steht allen Erkenntnissen zu sarscovzwo und Krankheitsverlauf von covid19/20/21 diametral entgegen.
    Selbst für Erwachsene, die zu 99, 27% NICHT an dieser Grippe erkranken, gibt es im Grund gar keinen Anlass, an eine Impfung überhaupt zu denken.
    Das sollte im Monat 15 n.C. auch jeder Arzt und jede Ärztin wissen.

    Bleibt als Legitimation nur – denn Unkenntnis oder Dummheit kann man ausschliessen – ein politischer Auftrag. Der Text wurde zur Unterschrift dem Ärztetag vorgelegt … so liest er sich jedenfalls.
    Ob diese wissenschaftlich unhaltbare Zuarbeit für eine zukünftige Regierungsentscheidung unter wirtschaftlichem Druck zustande gekommen ist, oder ob Geld eher völlig ungezwungen die Hand gewechselt hat, ändert das Ergebnis nicht.

    Klar ist: die Demokratie funktioniert nicht mehr. In Gremien wie der Ärztekammer finden keine freien und unabhängigen Entscheidungen mehr statt. Das Vertrauen, das die Bevölkerung in diese Vereinigungen noch hat, ist nicht mehr gerechtfertigt!

    Die Verknüpfung einer Impfpflicht mit dem Recht auf Bildung ist im Nürnberger Kodex ausdrücklich untersagt.

    Das galt natürlich auch schon bei der Masernimpfung …

    Ich hoffe, nun äussern sich mal 52 ÄrztInnen zum Thema.

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    1. Nachtrag:

      Seit Beginn der „Pandemie“ sind von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt worden. 2020/2021 sind 4 Kinder an einer Covid-19 Infektion verstorben (< 0.00002%).

      aber z. B.

      9 Kinder* starben im Winter 2018/2019 an Influenza.

      2019 starben 55 Kinder durch Verkehrsunfall und 25 durch Ertrinken.
      (Daten: Deutsche Ges. für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) und Deutsche Ges. für Krankenhaushygiene (DGKH), bei wodarg.com im Beitrag "Es geht um die Verhältnismäßigkeit von Maßnahmen".)

      Diese Daten rechtfertigen weder eine Impfpflicht noch einen Ausschluss vom Präsenzunterricht/Betreuung in einer KiTa.

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  2. Viele Studien haben bestätigt, dass es eine gute Kreuzimmunität gibt durch frühere Infektionen mit den gewöhnlichen Corona-Erkältungsviren. Das ist einer der Gründe warum es einen sehr hohen Anteil von Infektionen völlig ohne Symptome gibt und das ist auch einer der Gründe warum Kinder nicht betroffen sind. Weiter haben viele Studien bestätigt, dass durch Infektionen eine… https://luegenpresse2.wordpress.com/2021/05/10/studie-in-schweden-immunitat-durch-infektion-wirksamer-als-durch-impfung/

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